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Von Graffenried bedauert Kinosterben in der Innenstadt

Mit dem Alhambra schliesst per Ende 2017 ein weiteres Kino in der Berner Innenstadt. Berns neuer Stadtpräsident Alec von Graffenried hält die Entwicklung für nicht mehr aufzuhalten.

Berns Stadtpräsident Alec von Graffenried bedauert das Kinosterben in der Berner Innenstadt zwar, gibt sich aber zuversichtlich: «Bern wird das verkraften.»
Berns Stadtpräsident Alec von Graffenried bedauert das Kinosterben in der Berner Innenstadt zwar, gibt sich aber zuversichtlich: «Bern wird das verkraften.»
Keystone

Der Berner Stadtpräsident Alec von Graffenried bedauert, dass immer mehr Kinos in der Innenstadt dichtmachen. Die Entwicklung sei aber nicht mehr aufzuhalten, sagte er am Dienstag im Berner Regionaljournal von Radio SRF.

«Die Kinobetreiber hätten viel früher neue Angebote in den Städten schaffen müssen, mit Event-Möglichkeiten und Gastroangeboten», sagte von Graffenried. Dass sogenannte Multiplexkinos in der Innenstadt funktionierten, zeige das Beispiel des Kino Rex in Thun. Um die Berner Innenstadt macht sich der Stadtpräsident aber keine Sorgen. «Bern wird das verkraften. Es gibt genügend andere Angebote.»

Von Graffenried reagierte auf Informationen von Radio SRF und der Zeitung ««Der Bund», wonach die KinobetreiberinKitag nun auch das Alhambra an der Maulbeerstrasse schliessen wird. Kitag-Geschäftsleiter Philippe Täschler bestätigte die Berichte auf Anfrage.

Das Alhambra werde per Ende 2017 geschlossen, erklärte Täschler. Der Mietvertrag laufe aus - «und in den Innenstadtlagen lässt sich das betriebswirtschaftlich nicht mehr rechnen.»

Vier Stadtberner Kinos gehen zu

Es werde nicht die letzte Schliessung bleiben, erklärte Täschler weiter. Nähere Angaben werde er später machen. Die Kitag hat in letzter Zeit die Schliessung von insgesamt vier Stadtberner Kinos angekündigt oder bereits vollzogen.

In Zukunft setzt sie auf das Multiplexkino in Gümligen. «Dort werden wir im Frühling 2018 ein modernes Kino für jede Altersgruppe eröffnen», hielt Täschler fest. Zehn Kinosäle sind auf dem Gümligenfeld geplant.

SDA/chh

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