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Wankdorf soll leistungsfähiger werden

Die Strecke Bern Wankdorf–Bahnhof Bern wird ab Ende 2014 leistungsfähiger. Dazu verkürzt die SBB ab dem 27. Mai 2013 die Abstände zwischen den Signalen. So können sich die Züge künftig in zwei statt heute drei Minuten folgen.

Alle zwei Minuten ein Zug zwischen Bahnhof Wankdorf und dem Bahnhof Bern: Das soll ab Herbst 2014 möglich sein.
Alle zwei Minuten ein Zug zwischen Bahnhof Wankdorf und dem Bahnhof Bern: Das soll ab Herbst 2014 möglich sein.
Claudia Salzmann

Die SBB schafft auf der Bahnstrecke zwischen Wankdorf und dem Bahnhof Bern die Voraussetzungen für mehr Züge und Pünktlichkeit, teilt das Unternehmen am Dienstag mit. Dazu verkürzt sie ab Ende Mai die Abstände zwischen den Signalen, damit sich die Züge künftig in zwei statt heute drei Minuten folgen können. Zudem seien Anpassungen im Stellwerk Bern Wylerfeld und umfangreiche Kabelarbeiten nötig, heisst es weiter.

Als erster Schritt trifft die SBB die nötigen Vorbereitungen, um eine der betroffenen Signalbrücken auf dem Lorraineviadukt umzuplatzieren. Dazu verlängert sie ab Sonntagnacht, 26./27. Mai, bis Anfang Juni 2013 die Lärmschutzwandausbuchtungen, innerhalb derer die Masten der Signalbrücke stehen. So schafft sie Platz für die Fundamente der neuen Signalbrücke.

Ab Herbst 2014 neue Signale

Danach erstellt sie ab Juli 2013 auf dem ganzen Abschnitt zwischen Bahnhof Bern Wankdorf bis zur Einfahrt Schützenmatt 15 neue Mastfundamente für einzelne Signale und Signalbrücken, verbunden mit diversen Betonarbeiten, Verankerungen und Abstützungen. Gleichzeitig starten die Arbeiten für die Verkabelung sowie die Anpassungen im Stellwerk Bern Wylerfeld.

Von Herbst 2013 bis Frühsommer 2014 erstellt die SBB auf den Fundamenten die neuen Maste für Signale und Signalbrücken. Im Herbst 2014 gehen die neuen Signale in Betrieb. Danach baut die SBB die alten Masten, Signalbrücken und Fundamente bis Frühling 2015 zurück. Wegen des dichten Bahnverkehrs tagsüber muss die SBB manche Arbeiten aus Sicherheitsgründen nachts vornehmen, was für Anwohner zu Ruhestörungen bedeuten könnte.

Das 26,5-Millionen-Franken-Projekt ist über die Leistungsvereinbarung zwischen Bund und SBB finanziert.

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