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Warum eine Parteinahme blind macht

Der Streit um die Berner Ausstellung «Nakba» hat es gezeigt: Die Positionen im Nahostkonflikt sind auch in Bern klar bezogen: für die Palästinenser, gegen Israel. Seltener umgekehrt. Ein einseitiger Support aber verstellt den genauen Blick auf den Zwist.

Umterdrücker Israel, arme palästinensische Opfer: Klar verteilte Rollen an einer Demonstration Mitte November in Genf.
Umterdrücker Israel, arme palästinensische Opfer: Klar verteilte Rollen an einer Demonstration Mitte November in Genf.
Keystone

Die Wanderausstellung «Nakba» über Flucht und Vertreibung der Palästinenser geht heute Sonntag im Berner Kornhausforum zu Ende, die unversöhnlichen Fronten, die der Nahostkonflikt auch in Bern aufreisst, aber bleiben.

Die Schau rekonstruiert, wie Israel 1948 nach seiner Gründung 700'000 Palästinenser vertrieb. Kritiker werfen den Ausstellungsmachern und der Berner Trägerschaftsallianz von kirchlichen Kreisen und linken Parteien eine einseitige Wertung des Ereignisses vor. Angeheizt wurde die Debatte noch durch den kurzen Krieg in Gaza.

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