ABO+

Was Bernmobil von Genf lernen könnte

Bern

Für Bernmobil ist ein gemischter Betrieb mit Ein- und Zweirichtungsfahrzeugen auf dem angestammten Netz undenkbar. Ein Blick nach Genf zeigt: Trams mit zwei Führerständen bieten Vorteile.

Eine doppelte Kreuzungsweiche genügt: Die Linie 14 – hier das Ende in Bernex – kommt ohne Wendeschleifen aus.

Eine doppelte Kreuzungsweiche genügt: Die Linie 14 – hier das Ende in Bernex – kommt ohne Wendeschleifen aus.

(Bild: Martial Trezzini/Keystone)

Stephan Künzi

Ein besseres Timing für das, was er an diesem Vormittag zeigen will, hätte sich Pascal Tanner kaum wünschen können. Auch wenn das Ereignis eigentlich kein erfreuliches ist: Über Funk hört der Verantwortliche für das Tramnetz bei den Verkehrsbetrieben Genf (TPG), dass auf der Linie 12 ein Tram mit einem Auto zusammengestossen ist. Ausgerechnet auf jenen vier Kilometern in den Vorort Thônex, die keine Wendeschleifen mehr haben – nun blieben, sagt er, die Trams auf diesem Abschnitt wieder stehen. Man müsse Ersatzbusse aufbieten.

Berner Zeitung

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt