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Was ehemalige Verdingkinder heute in ihren Akten finden

Immer mehr ehemalige Verdingkinder und andere Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen wollen ihrer Geschichte auf den Grund gehen. Manchmal finden sie nicht ganz, was sie erhofften, wie das Beispiel von David Gogniat zeigt.

Yvonne Pfäffli vom Stadtarchiv (links) und Ester Meier vom Amt für Erwachsenen- und Kindesschutz der Stadt Bern blättern im Stadtarchiv in alten Unterlagen. Sie betreuen ehemalige Verdingkinder bei der Akteneinsicht.
Yvonne Pfäffli vom Stadtarchiv (links) und Ester Meier vom Amt für Erwachsenen- und Kindesschutz der Stadt Bern blättern im Stadtarchiv in alten Unterlagen. Sie betreuen ehemalige Verdingkinder bei der Akteneinsicht.
Stefan Anderegg
Die alten Akten (Bild) werden für die Forschung aufbereitet...
Die alten Akten (Bild) werden für die Forschung aufbereitet...
Stefan Anderegg
...dazu werden sie aus der Mappe gelöst, geputzt und elektronisch erfasst...
...dazu werden sie aus der Mappe gelöst, geputzt und elektronisch erfasst...
Stefan Anderegg
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Die meisten Gesuche beginnen mit dem gleichen Satz: «Ich will endlich wissen, was damals passiert ist.» Mit diesen Worten melden sich ehemalige Verdingkinder, Zwangssterilisierte und Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen beim Berner Stadtarchiv. Sie wollen endlich wissen, weshalb man sie vor Jahrzehnten aus ihren Familien weggeholt hat, wissen, wo ihre verlorene Schwester hingekommen ist, wissen, wer ihre richtige Mutter ist. Auf ein Gesuch hin erhalten sie Einsicht in die Akten, welche die Behörden 1920 bis 1981 von ihnen erstellt haben.

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