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Was wussten die vier Frauen des Hanfbauern?

Im Hanfprozess um eine Bauernfamilie aus dem Schwarzenburgerland steht für die Staatsanwaltschaft fest: Der Hanfbauer, seine beiden Schwestern, die Frau und seine Freundin arbeiteten erfolgreich als Bande zusammen.

Eine halbe Million Joints könnten aus den verkauften Hanfblüten gedreht werden.
Eine halbe Million Joints könnten aus den verkauften Hanfblüten gedreht werden.
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Das Regionalgericht Bern-Mittelland benötigt mehr Zeit als angenommen, um sein Urteil zu fällen. Dieses soll statt am Donnerstag erst am Freitag verkündet werden. Der neue Termin erstaunt nicht, denn das Gericht hat im Fall eines Hanfbauern aus dem Schwarzenburgerland über die Rolle von fünf Personen zu befinden. Beschuldigt werden der 53-jährige Landwirt, seine beiden Schwestern, seine damalige Frau und seine Freundin aus Thailand. Alle fünf sollen zwischen Frühjahr 2005 und Januar 2008 Drogenhanf im grossen Stil angebaut, verarbeitet und verkauft haben. Rund 400 Kilo Hanfblüten verkaufte der Bauer, weitere 400 Kilo getrocknete Stauden wollte er später verarbeiten. Insgesamt soll der Bauer durch den Drogenhandel 826'000 Franken eingenommen haben (siehe Ausgabe von gestern).

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