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Wasserleitung im Staatsarchiv geborsten - Akten beschädigt

In der Nacht auf Montag ist im Staatsarchiv in Bern eine Wasserleitung geplatzt. Das Wasser breitete sich über vier Stockwerke aus und beschädigte auch Akten.

Im Staatsarchiv des Kantons Bern sind Akten beschädigt worden.
Im Staatsarchiv des Kantons Bern sind Akten beschädigt worden.
zvg/Kanton Bern

In der Hauswartswohnung des bernischen Staatsarchivs ist in der Nacht auf Montag eine Wasserleitung geplatzt. Das Wasser richtete auch Schäden an Akten an. Betroffen sind insbesondere die Bezirksarchive von Seftigen, Signau, Thun und Trachselwald.

«Wir hatten Riesenglück, dass die Leitung nicht am Wochenende, sondern in der Nacht auf Montag platzte», sagte Staatsarchivarin Barbara Studer am Dienstag auf Anfrage. So wurde der Schaden am Montagmorgen gleich entdeckt.

Nasse Dokumente eingefroren

Das ausgelaufene Wasser hatte sich dennoch über Zwischenböden auf vier Stockwerke ausgebreitet. Um die Schäden möglichst gering zu halten, wurden die betroffenen Dokumente verpackt und noch am gleichen Tag durch eine spezialisierte Firma eingefroren, wie das Staatsarchiv am Dienstag mitteilte. Sie werden später nach und nach gefriergetrocknet.

Beschädigt wurde nur ein sehr kleiner Teil der rund 26'000 Laufmeter Akten des bernischen Staatsarchivs. «Etwa 50 Meter wurden nass», wie Studer ausführte. Das älteste beschädigte Dokument stammt aus dem 18. Jahrhundert.

Schadenshöhe noch unbekannt

Inhalte gingen laut Studer keine verloren, denn die Dokumente wurden nicht zerstört, sondern einfach nur nass. Viele hätten am Rücken Schäden vom heruntertropfendem Wasser, erzählte die Staatsarchivarin.

Sehr wertvolle Dokumente werden laut Studer ohnehin nicht in diesem Teil des Staatsarchivs aufbewahrt, sondern in speziell gesicherten Räumen.

Die betroffenen Gebäudeteile werden derzeit mit Bautrocknern trockengelegt. Reparaturen am Gebäude sind eingeleitet. Wie hoch die Schäden sind, kann das Staatsarchiv derzeit nicht beziffern.

SDA/mas

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