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Weder Kupferdieb noch Hehler: Freispruch

Zu viert sollen sie der Kabel Brugg AG Kupfer im Wert von rund 180'000 Franken gestohlen haben. Ein Altmetallhändler soll ihnen als Hehler gedient haben. Doch das Gericht konnte dem Händler nichts nachweisen.

Der Diebstahl konnte nicht nachgewiesen werden.
Der Diebstahl konnte nicht nachgewiesen werden.
Keystone

Während mehr als einem Jahr stahlen vier Angestellte der Kabel Brugg AG in Wildegg tonnenweise Altkupfer. Dabei gingen sie so raffiniert vor, dass es vorerst niemandem auffiel, dass das Altkupfer mehr oder weniger über Nacht verschwand.

Ihr Plan und ihr Vorgehen waren bestechend einfach. Drei Mitarbeiter der Firma stellten das Kupfer für den Transport bereit. An einem Samstag fuhr ein vierter Mann mit einem geliehenen Lastwagen vor, lud auf und brachte die tonnenschwere, heisse Ware in den Oberaargau zu einem heute 37-jährigen Altmetallhändler, der die Ware umgehend an die Recycling Firma Gotthard Schnyder AG in Emmen weiterleitete. Der Firma gegenüber musste er schriftlich versichern, dass es sich dabei nicht um gestohlene Ware handelte.

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