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Sexueller Missbrauch wurde systematisch ignoriert

Aufseher missbrauchten in der Strafanstalt Hindelbank jahrzehntelang administrativ versorgte Frauen. Die Verantwortlichen schauten weg.

Die Insassinnen arbeiteten in Hindelbank häufig in der Wäscherei – wie hier auf einer undatierten Aufnahme aus der Zeit vor 1965.
Die Insassinnen arbeiteten in Hindelbank häufig in der Wäscherei – wie hier auf einer undatierten Aufnahme aus der Zeit vor 1965.
Fotoarchiv Anstalten Hindelbank
Ursula Biondi kam 1967 nach Hindelbank.
Ursula Biondi kam 1967 nach Hindelbank.
Michael Trost
Das Schloss Hindelbank ist noch heute Teil des Gefängnisses.
Das Schloss Hindelbank ist noch heute Teil des Gefängnisses.
KEYSTONE
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Immer wieder Hindelbank. Wenn administrativ versorgte Frauen von ihren Erlebnissen berichten, kommt bei vielen irgendwann der Satz: Und dann kam ich nach Hindelbank.

So erging es auch Ursula Biondi. Sie war 17-jährig, als sie 1967 von den Zürcher Behörden in die Frauenhaftanstalt im Kanton Bern eingewiesen wurde. Häftlingsnummer 94, braune Kleider. Zusammen mit Mörderinnen musste Biondi putzen, Teppiche herstellen und Socken für die männlichen Gefängnisinsassen auf dem Thorberg stricken.

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