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Weniger Aufgaben, gleiche Chancen

Seit einem Jahr werden an Berner Schulen deutlich weniger oder gar keine Hausaufgaben mehr erteilt. Die neue Praxis kommt mehrheitlich gut an. Ausser bei den Eltern – sie fürchten den Kontrollverlust.

Gelernt wird in der Schule, nicht zu Hause. Der Berner Hausaufgabenstopp ist umstritten.

Gelernt wird in der Schule, nicht zu Hause. Der Berner Hausaufgabenstopp ist umstritten.

(Bild: Sabina Bobst)

Christoph Albrecht

Es war zwar nur eine von vielen Neuerungen, aber wohl die umstrittenste: Mit der Einführung des Lehrplans 21 hat der Kanton Bern im vergangenen Sommer die Hausaufgaben stark reduziert.

Wegen der zusätzlichen Lektionen dürfen Lehrpersonen nur noch ein Minimum an Ufzgi mit in den Feierabend geben – den Erst- und Zweitklässlern höchstens 30 Minuten pro Woche, den Dritt- bis Sechstklässlern 45 Minuten und den Siebt- bis Neuntklässlern 90 Minuten.

Berner Zeitung

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