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Wenn Missen Fussball spielen...

Anlässlich der Flüchtlingstage 2012 haben sich am Freitagnachmittag Schweizer Prominenz, Bundesparlamentarier und Flüchtlinge zu einem solidarischen Fussballmatch getroffen. Das Spiel endete 4:4 unentschieden.

Die diesjährigen Flüchtlingstage finden unter dem Motto «Flüchtlinge haben Kompetenzen, Talent und Erfahrungen» statt. Dieses Talent konnten sie am Freitagnachmittag bei einem solidarischen Fussballspiel zusammen mit Vertretern aus Parlament und nationaler Prominenz unter Beweis stellen. Das Spiel wurde nach der Eröffnungsrede von SP-Politiker Cédric Wermuth um 14 Uhr angepfiffen. Was folgte, waren zweimal 20 Minuten Fussballspektakel der etwas anderen Art.

Die Akteure der beiden bunt durchmischten Teams des FC Solidarité und Refugees United F.C. gingen ambitioniert zu Werke. Bemerkenswert war dabei weniger das Talent (das teilweise gänzlich fehlte), als viel mehr die Leidenschaft mit der die Teilnehmer versuchten, das runde Leder im Netz unterzubringen. Bereits nach rund zehn Minuten zappelte der Ball durch den Abschluss von Pablo Lobsang Cherpillod das erste Mal im Netz. Der Flüchtling war während des ganzen Spiels der bestimmende Akteur auf Seiten des FC Solidarité. Doch Refugees United liess sich nicht unterkriegen und erkämpfte nach der gesamten Spieldauer ein 4:4 Unentschieden, nicht zuletzt durch die zwei Tore von Mister Schweiz Luca Ruch. Daran änderte auch das Eigentor von Ex-Miss-Earth Irina de Giorgi nichts.

Gemeinsam, statt gegeneinander

Fussball war an diesem Nachmittag die schönste Nebensache der Welt. Zwar gingen die Fussballerinnen und Fussballer beherzt in die Zweikämpfe, doch stand stets die zentrale Aussage der Flüchtlingstage im Zentrum: Gemeinsam, statt gegeneinander. Neckereien hatten ebenfalls Platz auf dem Rasen. So liess es sich Nationalrat Andy Tschümperlin (SP) nicht nehmen, seinen Parteikollegen Wermuth ab und an freundschaftlich wegzuschubsen. Der SPler nahm es gelassen: «Im Nationalrat geht es hitziger zu und her.»

Mit dabei waren neben Cédric Wermuth, Andy Tschümperlin auch die Parlamentarier Antonio Hodgers sowie Kathrin Bertschy. Auf Seiten der Prominenz zeigten neben Mister Schweiz Luca Ruch auch die dies- und letztjährige Miss Earth Schweiz ihr fussballerisches Talent. Der Berner Stadtpräsident Alexander Tschäppät konnte aufgrund einer Beerdigung nicht teilnehmen, ebenso wie die für die Eröffnungsrede und den Anpfiff geplante Simonetta Sommaruga, deren Bundesratssitzung länger dauerte, als erwartet.

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