Zum Hauptinhalt springen

Wer in Bern schwarzfährt, wird neu in nationalem Register erfasst

Bernmobil tritt dem nationalen Schwarzfahrerregister bei. Die Personalien von Personen, die ohne Billet erwischt werden, werden neu in jedem Fall erfasst.

Im Wiederholungsfall müssen Schwarzfahrerinnen und Schwarzfahrer mit einem höheren Bussgeld rechnen.
Im Wiederholungsfall müssen Schwarzfahrerinnen und Schwarzfahrer mit einem höheren Bussgeld rechnen.
Manu Friedrich

100 oder 70 Franken. So viel zahlte bisher, wer ohne oder mit nur teilweise gültigem Billett mit Bernmobil unterwegs war. Dieser Zuschlag konnte direkt im Tram oder Bus begleichen werden, ohne Aufnahme der Personalien. Dies wird ab dem 1. September nicht mehr möglich sein. Dann tritt Bernmobil dem nationalen Schwarzfahrerregister bei. Ab Sonntag werden damit die Personalien bei jedem Vorfall aufgenommen und in der zentralen Datenbank hinterlegt.

Wer innert zwei Jahren wiederholt ohne oder nur mit teilgültigem Fahrausweis Bus oder Tram fährt, muss im Wiederholungsfall neu einen höheren Zuschlag zahlen. Bisher kostete auch das wiederholte Schwarzfahren 100 beziehungsweise 70 Franken. Neu beträgt der Zuschlag beim zweiten Mal nicht mehr 100, sondern 140 Franken, beim dritten Mal 170. Mit teilgültigem Fahrausweis sind es beim zweiten Mal nicht mehr 70, sondern 110 Franken, beim dritten Mal 140.

Die Branche des öffentlichen Verkehrs hat die zentrale Datenbank am 1. April in Betrieb genommen. Damit soll das Reisen ohne oder mit teilgültigem Fahrausweis schweizweit einheitlicher gehandhabt werden können.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch