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Wer seine Fäden wie spannt

Was haben die Kandidierenden für das Gemeindepräsidium von Köniz politisch für Profile? Wo weichen sie von ihrer Partei ab? Die Antworten gibt es hier.

Er sei kein typischer  SVPler, wird über Gemeinderat Ueli Studer gerne gesagt. Sein Diagramm bestätigt dies: Studer ist punkto Migrations- und Finanzpolitik  weit weniger restriktiv  als die Könizer SVP generell.  Deutlich liberaler ist er zudem in der Wirtschafts- und der Aussenpolitik. Studer sei ein «eigenständiger Bürgerlicher», der sich nicht klar einer Partei zuordnen lasse, sagt Smartvote-Projektleiter Daniel Schwarz über den SVPler. Klar bürgerlich aber ist er. Das zeigt sich insbesondere bei seiner Meinung zum Sozialstaat sowie zu Law & Order, also der Durchsetzung von Ruhe und Ordnung.
Er sei kein typischer SVPler, wird über Gemeinderat Ueli Studer gerne gesagt. Sein Diagramm bestätigt dies: Studer ist punkto Migrations- und Finanzpolitik weit weniger restriktiv als die Könizer SVP generell. Deutlich liberaler ist er zudem in der Wirtschafts- und der Aussenpolitik. Studer sei ein «eigenständiger Bürgerlicher», der sich nicht klar einer Partei zuordnen lasse, sagt Smartvote-Projektleiter Daniel Schwarz über den SVPler. Klar bürgerlich aber ist er. Das zeigt sich insbesondere bei seiner Meinung zum Sozialstaat sowie zu Law & Order, also der Durchsetzung von Ruhe und Ordnung.
Auffällig am Diagramm des Parlamentariers Thomas Frey ist seine Haltung zum Sozialstaat und zum Umweltschutz. Beides gewichtet er weniger stark als die Vertreter der Könizer BDP generell, damit tendiert er in diesen Bereichen  Richtung SVP. Insgesamt ist sein Gedankengut aber weit liberaler. Auffällig ist auch seine tolerante Haltung in der Migrationspolitik. Frey sei ein «relativ typischer BDPler», findet Smartvote-Projektleiter Daniel Schwarz. Das Diagramm des BDP-Kandidaten weist keinen Extremwert auf. «Er verkörpert wirklich  die politische Mitte», so Schwarz.
Auffällig am Diagramm des Parlamentariers Thomas Frey ist seine Haltung zum Sozialstaat und zum Umweltschutz. Beides gewichtet er weniger stark als die Vertreter der Könizer BDP generell, damit tendiert er in diesen Bereichen Richtung SVP. Insgesamt ist sein Gedankengut aber weit liberaler. Auffällig ist auch seine tolerante Haltung in der Migrationspolitik. Frey sei ein «relativ typischer BDPler», findet Smartvote-Projektleiter Daniel Schwarz. Das Diagramm des BDP-Kandidaten weist keinen Extremwert auf. «Er verkörpert wirklich die politische Mitte», so Schwarz.
Etwas gemässigter als der Durchschnitt der Könizer SP präsentiert sich deren Kandidat, der  stadtbernische Verkehrsplaner Hugo Staub. «Er ist kein linker Hardliner», interpretiert Smartvote-Projektleiter Daniel Schwarz Staubs Diagramm. Staubs Tendenz hin zur Mitte zeigt sich vor allem beim Ausbau des Sozialstaates sowie der eher skeptischeren Haltung gegenüber einer liberalen Gesellschaft und einer offenen Aussenpolitik. Liberaler als seine Parteigenossen denkt Staub bei der Wirtschaftspolitik. So ist er beispielsweise gegen die 1:12-Initiative, während die Könizer SP  diese unterstützt.
Etwas gemässigter als der Durchschnitt der Könizer SP präsentiert sich deren Kandidat, der stadtbernische Verkehrsplaner Hugo Staub. «Er ist kein linker Hardliner», interpretiert Smartvote-Projektleiter Daniel Schwarz Staubs Diagramm. Staubs Tendenz hin zur Mitte zeigt sich vor allem beim Ausbau des Sozialstaates sowie der eher skeptischeren Haltung gegenüber einer liberalen Gesellschaft und einer offenen Aussenpolitik. Liberaler als seine Parteigenossen denkt Staub bei der Wirtschaftspolitik. So ist er beispielsweise gegen die 1:12-Initiative, während die Könizer SP diese unterstützt.
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Was haben die Kandidierenden für das Gemeindepräsidium von Köniz politisch für Profile? Die Parteizugehörigkeit sagt darüber einiges aus. Doch Kandidierende sind Individuen – und weichen mit ihren Einstellungen manchmal auch von der Parteilinie ab. Wie die Gemeinderatsmitglieder Ueli Studer (SVP) und Rita Haudenschild (Grüne), der BDP-Kandidat Thomas Frey und der SP-Kandidat Hugo Staub politisch ticken, lässt sich jetzt auch anhand ihrer Antworten für Smartvote eruieren.

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