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Das Auto ganz aus der Innenstadt zu verbannen, ist illusorisch

Weil die Berner Stadtregierung eine autofreie Innenstadt anstrebt, macht der Gewerbeverband KMU Stadt Bern auf Opposition. In Basel läuft es anders.

Der Zugang zur Basler Innenstadt wird mit Pollern geregelt, wie hier am Spalenberg.
Der Zugang zur Basler Innenstadt wird mit Pollern geregelt, wie hier am Spalenberg.
Stefan Bohrer
«Die Bezeichnung autofrei suggeriert eine Radikalität, die den ideologischen Furor beider Seiten des verkehrspolitischen Spektrums weckt.»Mathias F. Böhm, Pro Innerstadt Basel
«Die Bezeichnung autofrei suggeriert eine Radikalität, die den ideologischen Furor beider Seiten des verkehrspolitischen Spektrums weckt.»Mathias F. Böhm, Pro Innerstadt Basel
pd
«Wir haben die Einführung des Verkehrskonzepts zur autofreienInnenstadt grundsätzlich unterstützt.»Patrick Erny, Gewerbeverband Basel Stadt
«Wir haben die Einführung des Verkehrskonzepts zur autofreienInnenstadt grundsätzlich unterstützt.»Patrick Erny, Gewerbeverband Basel Stadt
pd
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Als der Stadtberner Gemeinderat vor drei Wochen im Münster seine Klimamassnahmen bekannt gab, platzte dem städtischen Gewerbeverband der Kragen. Unter dem Deckmantel des Klimaschutzes treibe die rot-grüne Regierung blind eine wirtschaftsfeindliche Verkehrspolitik voran.

Jahrelang habe man in Gesprächen einen Konsens gesucht, kritisierte Thomas Balmer, Präsident von KMU Stadt Bern, nun werde plötzlich einseitig eine autofreie Innenstadt proklamiert. Bis auf weiteres ziehe sich der Gewerbeverband aus Projekten und Mitwirkungen mit der Stadt zurück.

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