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Wie ein schlechter Film

Der ­Verteidiger des angeklagten DJs spricht von einem abgekarteten Spiel. Sein Mandant habe nichts mit der Brandstiftung zu tun, der Versicherungsbetrug sei konstruiert.

Der Anwalt des DJs beteuerte vor dem Gericht die Unschuld seines Mandanten.
Der Anwalt des DJs beteuerte vor dem Gericht die Unschuld seines Mandanten.
Walter Pfäffli

Er komme sich vor wie in einem schlechten Film, sagte Stefan Emmenegger, der Verteidiger des DJs, zu Beginn seines Plädoyers am Mittwoch. Zwei angeklagte Brandstifter hatten mit neuen Aussagen vor dem Regionalgericht den DJ schwer belastet.

Er soll den Auftrag gegeben haben und bei den Vorbereitungen selbst dabei gewesen sein. Bei der Explosion mit Brand im Mai 2012 in Ostermundigen war die hoch versicherte Plattensammlung zerstört worden. Für Emmenegger war dieser Auftritt der zwei Cousins «eine Posse und ein abgekartetes Spiel». Die Aussagen seien konstruiert und abstrus.

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