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Wie eine ausgebüxte Kuh zum Mega-Hype wurde

Ursprünglich suchte eine Bauersfrau bloss via Facebook-Aufruf eine vermisste Kuh. Plötzlich ging die Geschichte viral. Wie sich der Wahnsinn mit zwei Hörnern entwickelte.

Und plötzlich haben alle eine Meinung dazu: Die Geschichte einer vermissten Kuh in der Nähe von Worb wird derzeit von den Medien wieder- und wiedererzählt (Symbolbild).
Und plötzlich haben alle eine Meinung dazu: Die Geschichte einer vermissten Kuh in der Nähe von Worb wird derzeit von den Medien wieder- und wiedererzählt (Symbolbild).
Stefan Kammermann

Es begann mit dem Facebook-Aufruf einer Bauersfrau aus der Region Bern. «Vermisst wird seit Montagabend eine kleine Kuh (Evolèner). Sie hat Hörner, trägt einen Hälslig und eine Halfter», schrieb die Frau. «Vielen Dank für allfällige Hinweise.» Ein ganz gewöhnlicher Aufruf, völlig harmlos.

Doch es kamen keine neuen Hinweise. Die Kuh blieb verschwunden, und die regionale Wochenzeitung publizierte eine kurze Nachricht. Dreizehn Zeilen, Titel: «Kuh auf der Flucht». Das Tier sei eher klein, dunkelrot mit weissen Flecken und trage die Ohrmarke 7253. «Haben Sie die Kuh gesehen?» Doch die Kuh ward nicht gesehen.

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