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Wie eine Druckerei aus Belp auf den Druck aus Deutschland reagierte

Das Medienhaus Jordi nahm einen Druckauftrag zu schlechteren Konditionen an, als ihm lieb war. Und versuchte dann, die Differenz bei der Gemeinde einzutreiben.

Traktandum Nummer acht an der Sitzung vom 29. November 2012 war bad erledigt. Der Belper Gemeinderat hatte über einen Antrag der Druckerei Jordi zu befinden, es ging um einen Beitrag an die Druckkosten des Buchs «Mein Belp». Jordi hatte sich den Auftrag vom Verlag Herausgeber.ch gesichert und 1500 Exemplare gedruckt – allerdings zu den tieferen Konditionen einer Konkurrenzofferte aus Deutschland. Die Differenz zum eigenen Angebot hätte nun die Gemeinde bezahlen sollen, das war die Idee der Druckerei Jordi. Es ging um rund 3400 Franken. Der Plan ging schief.

Die versammelten Räte im ersten Stock des Gemeindehauses lehnten den Antrag ab. Sie waren nicht bereit, die Druckkosten zu übernehmen. «Der Entscheid fiel eindeutig aus», sagt Gemeindepräsident Rudolf Neuenschwander (SP).

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