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Wie Handys den Strassenstrich verkleinern

Der sichtbare Strassenstrich ist praktisch aus der Stadt Bern verschwunden. Was nicht heisst, dass das Sexgeschäft rückläufig wäre. Die Zahl der Sexarbeiterinnen wächst, aber sie ziehen sich immer häufiger in Privatwohnungen zurück.

Der Strassenstrich hat sich in den letzten Jahren stark verkleinert – wegen der Omnipräsenz von Handys.
Der Strassenstrich hat sich in den letzten Jahren stark verkleinert – wegen der Omnipräsenz von Handys.
Tanja Buchser
In freundliches Licht getaucht: Die Fotoinstallation in der Stadtberner Strassenstrichzone an der  Sulgeneckstrasse vergangenes Wochenende während der  gemeinsamen Aktion von La Strada (Contact) und Don Juan (Aids-Hilfe).
In freundliches Licht getaucht: Die Fotoinstallation in der Stadtberner Strassenstrichzone an der Sulgeneckstrasse vergangenes Wochenende während der gemeinsamen Aktion von La Strada (Contact) und Don Juan (Aids-Hilfe).
Tanja Buchser
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Freitagabend, 21 Uhr, Sulgeneckstrasse bei der Kleinen Schanze unweit der Dreifaltigkeitskirche. Hier befindet sich die letzte Strichzone der Stadt Bern, an der etwas läuft. Trotzdem muss man gut hinschauen, bis man etwas merkt. Drei junge Frauen, offensiv geschminkt und knapp bekleidet, balancieren rauchend auf hohen Absätzen auf dem Randstein unter der Strassenlampe.

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