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Wie können Sie sich vor Einbrüchen schützen?

Der 31. Oktober ist der Nationale Tag des Einbruchsschutzes. Durch einige einfach Tricks kann man seinen Wohnraum vor unerwünschten Besuchern schützen.

Einbrecher agieren vor allem tagsüber, wenn die Hausbewohner auf der Arbeit sind. Gerade in den Wintermonaten, wenn es früh dunkel wird, sind aber vermehrt Dämmerungseinbrecher unterwegs.
Einbrecher agieren vor allem tagsüber, wenn die Hausbewohner auf der Arbeit sind. Gerade in den Wintermonaten, wenn es früh dunkel wird, sind aber vermehrt Dämmerungseinbrecher unterwegs.
Reto Schneider

Nach einem kontinuierlichen Rückgang der Fälle von Einbrüchen in den vergangenen Jahren, wurde 2015 sogar der statistisch tiefste Wert seit Einführung der Kriminalstatistik im Kanton Bern erreicht. Weil jedoch noch immer täglich mehrere Einbrüche im Kanton verübt werden, klärt die Kantonspolizei am Montag 31. Oktober, dem Nationalen Tag des Einbruchsschutzes, mit Standaktionen im ganzen Kanton gezielt über den richtigen Einbruchsschutz auf.

Die Stände sind den ganzen Tag an verschiedenen Standorten im Kanton Bern anzutreffen. Laut Dominik Jäggi von der Kantonspolizei seien die Stände so verteilt, das alle Regionen abgedeckt werden. Die meisten der Stände sind jedoch in der Umgebung der Stadt Bern zu finden. Die Berner Kantonspolizei schrieb in einer Medienmittelung, sie wolle dieses Jahr besonders darauf aufmerksam machen, dass jeder mit Nachbarschaftshilfe viel zum Einbruchschutz beitragen kann.

Licht an, Fenster zu

Mit der Umstellung auf die Winterzeit wird es nun früher Dunkel. Viele kommen nun erst nach Einbruch der Dunkelheit von der Arbeit zurück, eine gute Chance für Dämmerungseinbrecher. Mit einigen wenigen Tricks kann man sich davor aber gut schützen, wie die Kantonspolizei Bern auf ihrer Website schreibt: offene Fenster, praktische Klettermöglichkeiten oder unverschlossene Garagentore sind ein Einladungsschreiben für Einbrecher.

Auch Abwesenheitsmitteilungen mit Zetteln an der Haustür sind zu unterlassen. Im Gegenteil: Besser man baut eine Zeitschalt Uhr ein, damit auch bei Abwesenheit abends das Licht brennt: Einbrecher versuchen möglichst ein Zusammentreffen mit den Anwohnern zu vermeiden.

Bei geringstem Verdacht: 112 oder 117

Wen Ihnen ein Unbekannte auffallen, die seit ein paar Tagen verdächtig durchs Quartier streifen und am Briefkasten nebenan seltsame Markierungen entdeckt solle gleich handeln und die Nachbarschaft informieren. Sei es über die sozialen Medien oder durch direkten Kontakt - dafür ist es aber notwendig, dass man seine Nachbarn kennt.

Es lohne sich zudem, Nachbarn denen man vertraut, damit zu betrauen das Haus während einer Abwesenheit etwas im Auge zu behalten. Ungewöhnliche Geräusche und flackernde Lichter beim Haus jenes Nachbarn, der gerade im Urlaub ist? Bereits bei geringstem Verdacht auf Einbruch, sei es im eigenen Haus oder bei den Nachbarn solle man umgehend eine der Einbruch-Notfallnummern wählen: 112 oder 117.

Noch mehr Tipps und Informationen finden Sie auf www.police.be.ch/einbruch oder der Seite der Schweizer Kriminalprävention.

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