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Wieso die Gürbe schnurgerade ist

Kaum ein Fluss oder ein Bach fliesst heute noch natürlich. Im 19. Jahrhundert wurden Aare, Emme, Gürbe und andere korrigiert. Das brachte auch Probleme mit sich, die heute mit Renaturierungen angegangen werden.

Mit dem Lineal gezogen: Seit rund 150 Jahren fliesst die Gürbe oberhalb Belp schnurgerade in einem Kanal. Der entsumpfte Talboden kann für die Landwirtschaft genutzt werden.
Mit dem Lineal gezogen: Seit rund 150 Jahren fliesst die Gürbe oberhalb Belp schnurgerade in einem Kanal. Der entsumpfte Talboden kann für die Landwirtschaft genutzt werden.
Stefan Anderegg

Ein Spazierweg der Aare entlang, Bäume und Sträucher am Ufer und der Fluss, der leise plätschernd dahinzieht. Natur pur – könnte man meinen.

Fehlanzeige. Im Kanton Bern gibt es kaum noch unverbaute Flusslandschaften. Etwa ab 1830 ging es den ausufernden und oft Hochwasser führenden Gewässern an den Kragen: Flüsse und Bäche wurden begradigt, in Kanäle gezwängt, beidseits mit Dämmen befestigt.

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