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Wohnheim Sonnegg erhält Kredit für Neubau

Das Wohn- und Schulheim Sonnegg in Belp muss unbedingt saniert werden. Nun hat der Kanton einen Kredit von 8,2 Millionen Franken gesprochen.

Muss unbedingt saniert werden: Das Wohnheim Sonnegg.
Muss unbedingt saniert werden: Das Wohnheim Sonnegg.
zvg

Im Wohn- und Schulheim Sonnegg in Belp leben 16 junge Frauen mit sozialen und schulischen Schwierigkeiten. Nun stehen den Bewohnerinnen grosse Veränderungen bevor. Ihr Zuhause muss dringenden Sanierungsarbeiten unterzogen werden. Im Keller hat es Wasser, der Brandschutz ist nur noch Minimalstandard. Zudem fehlt es den Frauen immer mehr an Platz. «Das Wohnhaus hat seinen Zenit längst überschritten», sagt Heimleiter Daniel Kauer. Bereits seit über acht Jahren wälzen die Heimleitung und der Vorstand Pläne für den Neubau des Wohnheims und einen Umbau des Schulgebäudes. Nun hat der Regierungsrat einen Kredit von 8,2 Millionen Franken gesprochen für die nötigen Arbeiten. Kauer rechnet mit Gesamtkosten von 10,4 Millionen Franken. Das Heim rechnet mit Subventionen vom Bund in Höhe von 2,2 Millionen Franken.

Das heutige Wohnhaus, in welchem die jungen Frauen zwischen 14 und 18 Jahren in zwei Gruppen leben, wird abgerissen und komplett neu gebaut. Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1934. Das jüngere Schulgebäude soll umgebaut werden. Eineinhalb Jahre wird der gesamte Neu- und Umbau dauern. Los gehen die grossen Arbeiten im Sommer. «Wir ziehen mit unserem ganzen Betrieb für die Umbauphase in das Personalhaus in Grosshöchstetten», erzählt Kauer. Das Personalhaus gehörte zum früheren Spital in der Gemeinde.

Erschwerte Lebensumstände

Die Institution Sonnegg ist eine der wenigen in der Deutschschweiz, die jungen Frauen vorbehalten ist. Deshalb seien die Plätze immer stark ausgelastet, sagt Heimleiter Kauer. Dank des Neubaus entstehen neu zwei zusätzliche Wohnplätze. Auch die Organisation der ganzen Anlage wird umstrukturiert.

Die jungen Bewohnerinnen, die im Sonnegg leben, besuchen alle auch die interne Schule. Die meisten von ihnen wachsen unter schwierigen Lebensumständen auf und wohnen mindestens für ein Jahr im Heim an der Sonneggstrasse.

BZ/ahl

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