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Wyss verlässt Wyss

16 Jahre lang hat Hans-Peter Wyss als Stadtingenieur Bern an allen Ecken und Enden geprägt. Heute hat der 57-Jährige seinen letzten Arbeitstag – weil er mit seiner Chefin Ursula Wyss nicht klar kam.

Hans-Peter Wyss tritt nach 16 Jahren als Stadtbauingenieur der Stadt Bern ab.
Hans-Peter Wyss tritt nach 16 Jahren als Stadtbauingenieur der Stadt Bern ab.
Raphael Moser
Als letztes Projekt «auf die Reise geschickt»: Hans-Peter Wyss auf der Kirchenfeldbrücke, die nächstes Jahr saniert werden soll.
Als letztes Projekt «auf die Reise geschickt»: Hans-Peter Wyss auf der Kirchenfeldbrücke, die nächstes Jahr saniert werden soll.
Raphael Moser
Da war er knapp ein Jahr im Amt: Wyss 2003 auf dem Bahnhofplatz.
Da war er knapp ein Jahr im Amt: Wyss 2003 auf dem Bahnhofplatz.
Tomas Wüthrich
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Die Haare sind während seiner Amtszeit weiss geworden, das Brillengestell ging mit der Mode mit. Die Form ist Hans-Peter Wyss wichtig. 18 Jahre lang arbeitete er für das Tiefbauamt der Stadt Bern. 16 davon war er der Chef dieser Behörde mit 350 Angestellten und trug den Titel des Stadtingenieurs.

Viel stärker als Wyss selber veränderte sich während seines Wirkens die Stadt. Sie musste unterhalten und erneuert werden, sie wurde grösser. Die rot-grüne Blütezeit der Aufwertung prägte sie beide, Wyss und die Stadt. Umgekehrt prägte Wyss all diese Projekte, die nicht ohne Baustelle zu realisieren waren. Nun tritt er, 57-jährig, von seinem Amt ab. Heute hat er seinen letzten Arbeitstag in der Stadtverwaltung.

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