Zum Hauptinhalt springen

Zentrale Verkehrsachse wird saniert

Ab Herbst saniert der Kanton die Solothurnstrasse in Urtenen-Schönbühl. Einen umstrittenen Punkt lässt er vorerst sein.

Die Solothurnstrasse ist in einem schlechten Zustand.
Die Solothurnstrasse ist in einem schlechten Zustand.
Stefan Anderegg

Die Solothurnstrasse in Urtenen-Schönbühl ist eine wichtige Verkehrsachse und führt mitten durchs Dorf. Ab September wird der Kanton sie sanieren.

«Wir wollen vor den Herbstferien beginnen», sagt Kreisoberingenieur Kurt Schürch. Damit falle die erste Phase in die Ferien, wenn das Verkehrsaufkommen etwas geringer sei. Denn die Durchfahrt werde erschwert sein, mit einspuriger Verkehrsführung und Lichtsignal.

Während des Einbaus des Deckbelags muss die Strasse sogar ganz gesperrt werden. Das Tiefbauamt werde ein besonderes Augenmerk auf die Information der Verkehrsteilnehmer legen, so Schürch. Die Bauzeit wird insgesamt anderthalb Jahre dauern, jeweils unterbrochen in der kalten Jahreszeit.

Übergänge werden sicherer

Die Sanierung auf der Solothurnstrasse geschieht zwischen dem zweiten Kreisverkehr im Zentrum Schönbühl und der Abzweigung der Mattstettenstrasse. Sie verfolgt zwei Ziele: zum einen den Erhalt der Substanz, zum anderen das Überqueren der Strasse zu erleichtern, indem Fussgängerstreifen verschoben und mit Mittelinseln versehen werden.

Dazu kommt eine neue Beleuchtung. «Es ist eine reine Strassensanierung», sagt Schürch. Die Lärmsanierung sei bereits abgeschlossen. Auch würden keine Werkleitungen ersetzt.

Das Projekt ist mit 3,1 Millionen Franken budgetiert. Der Regierungsrat hat den Kredit soeben bewilligt. Zudem ist das Projekt im Agglomerationsprogramm des Bundes angemeldet. Dort gebe es aber keinen Beitrag für den Unterhalt der Strasse, sondern für die bessere Verträglichkeit zwischen Siedlungen und Strasse. Das Gesuch läuft über das Bundesamt für Raumentwicklung.

Die Sanierung hätte längst beginnen sollen. Sie war aber durch Einsprachen blockiert. Besonders der geplante Einbahnverkehr auf der Schulhausstrasse – es wäre nur noch die Ausfahrt auf die Solothurnstrasse möglich gewesen – sorgte für rote Köpfe.

«Diesen Projektteil haben wir gestrichen», sagt Kurt Schürch. Es werde zuerst geprüft, ob die vorgeschlagene Alternative, das Rechtsabbiegen beim ehemaligen Gasthof Ochsen, für grössere landwirtschaftliche Gefährte aus Richtung Solothurn überhaupt möglich ist. «Das war ein Anliegen der Gemeinde.»

Endlich

Bei der Gemeinde Urtenen-Schönbühl ist man froh, dass es auf dieser stark befahrenen Verkehrsachse noch dieses Jahr losgeht. Die Sanierung der Solothurnstrasse sei dringend, sagt Gemeindeschreiber Hansjörg Lanz.

Er ist überzeugt, dass diese eine qualitative Verbesserung bringt. Von der Gemeinde her wurde alles vorbereitet, die Anschlussstellen zum Gemeindestrassennetz seien geplant. Die Arbeiten beschränkten sich für sie auf die Kreuzungen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch