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Zuerst steppte der Bär, dann wurde er weggesperrt

Der Berner Fasnachtsbär wurde heute Montag um 11.11 Uhr für 115 Tage in den Winterschlaf geschickt. Die Guggen und Narren feierten beim Käfigturm und im Erlacherhof.

Gemeinderat Reto Nause posiert mit dem Berner Fasnachtsbären.
Gemeinderat Reto Nause posiert mit dem Berner Fasnachtsbären.
Alexandra Graber
Vor seinem Winterschlaf tanzt der Fasnachtsbär noch munter zur Musik der Guggen...
Vor seinem Winterschlaf tanzt der Fasnachtsbär noch munter zur Musik der Guggen...
Alexandra Graber
Der Präsident des Vereins Berner Fasnacht, Daniel Graf, begrüsst die Fasnächtler auf dem Balkon des Stadtpalais.
Der Präsident des Vereins Berner Fasnacht, Daniel Graf, begrüsst die Fasnächtler auf dem Balkon des Stadtpalais.
Alexandra Graber
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Am Montag um 11.11 Uhr feierte Bern den traditionellen Paukenschlag zur Fasnacht. Rund 100 Narren und viele Schaulustige schickten am Montag den tanzenden Fasnachtsbären zum Winterschlaf in den Käfigturm.

Der Fasnachtsbär ist das Wahrzeichen der Berner Fasnacht. «Der Bär gehört so zu Bern, wie der Zytglogge-Turm oder das Bundeshaus», so Daniel Graf, Präsident des Vereins Berner Fasnacht.

Die Fasnacht 2014 steht unter dem Motto: «Bär(n)röschen», in Anlehnung an das Märchen Dornröschen von den Gebrüdern Grimm. Es werden rund 3000 Guggenmusikanten und unzählige weitere Fasnachtsgänger erwartet. Die Vorfreude ist gross: «Wir begannen schon vergangenen Sommer mit den Fasnachtsvorbereitungen», sagt Beat Blatter von der Guggenmusik «Altstadtmutzen Bern».

«Tanzt und feiert, aber tanzt Euch nicht frei»

Nachdem sich der Bär in den Winterschlaf verabschiedet hatte, zogen die Fasnächtler weiter zum Erlacherhof, wo sie von Stadtpräsident Alexander Tschäppät zum Umtrunk erwartet wurden. Auf die traditionelle Kurzansprache aus einem Fenster des Käfigturms hatte Tschäppät diesmal verzichtet; er ist nach der Knie-Operation noch nicht ganz fit.

An seiner Stelle wandte sich Vizestadtpräsident Reto Nause an die Fasnachtsgemeinde. «Tanzt und feiert, aber tanzt Euch nicht frei», rief er den Narren zu. Daniel Graf begrüsste die Fasnachtsbegeisterten dann im Erlacherhof.

Der Berner Fasnachtsbär verbringt 115 Tage im Winterschlaf, ehe er am 6. März wachgeküsst und aus dem Käfigturm befreit wird. Dann beginnt mit der «Ychüblete» die «Bärner Fasnacht», die nach Basel und Luzern die drittgrösste der Schweiz ist.

SDA/asg

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