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Zwei Streithähne, eine Familienfehde und ein angefahrener Hund

Hatte er den Hund mit voller Absicht angefahren? Für die Antwort konnte Richterin Christine Schaer kaum auf die Aussagen der Beteiligten abstellen. Zu zerstritten zeigten sich die Beteiligten.

Das Regionalgericht Bern-Mittelland musste am Montag die Hintergründe eines angefahrenen Hundes beurteilen.
Das Regionalgericht Bern-Mittelland musste am Montag die Hintergründe eines angefahrenen Hundes beurteilen.
Keystone

Vordergründig ging es um einen Hund. Darum, wie dieser mit dem Auto des Bauern vom benachbarten Heimet zusammengestossen war. Für den Hundehalter stand fest, dass der Bauer das Tier mit Absicht angesteuert hatte. Worauf dieser mit ebenso grosser Vehemenz beteuerte, dass dem sicher nicht so gewesen sei. Auf so kurzer Distanz erst nach rechts und dann nach links auszuscheren, sei unmöglich – «besonders, wenn ich so schnell gefahren sein soll wie gerade behauptet worden ist».

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