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Zweite Media-Markt-Demo löst sich von selber auf

Am Donnerstagabend haben rund 50 Personen erneut gegen den Media-Markt in Bern protestiert. Die Polizei hatte die Filiale abgeriegelt. Kurzzeitig kam es zu Störungen des Linienverkehrs.

In Gedenken an die erste Demonstration vom 26. März: Unter diesem Motto versammelten sich die rund 50 Demonstranten vor dem Media Markt am Berner Bubenbergplatz.
In Gedenken an die erste Demonstration vom 26. März: Unter diesem Motto versammelten sich die rund 50 Demonstranten vor dem Media Markt am Berner Bubenbergplatz.
Jürg Spori
Die Demo zog gegen 19 Uhr vom Bahnhofplatz zur Discounter-Filliale.
Die Demo zog gegen 19 Uhr vom Bahnhofplatz zur Discounter-Filliale.
Jürg Spori
Der Protest gegen den Eröffnung des neuen Media Marktes am 23. März endete mit Scharmützel zwischen den Demonstranten und der Polizei. Am Donnerstag wird erneut zu einem Protest vor der ehemaligen Markthalle aufgerufen.
Der Protest gegen den Eröffnung des neuen Media Marktes am 23. März endete mit Scharmützel zwischen den Demonstranten und der Polizei. Am Donnerstag wird erneut zu einem Protest vor der ehemaligen Markthalle aufgerufen.
Jürg Spori
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Rund 50 Personen haben am Donnerstagabend um 19 Uhr während einer Stunde den Tram- und Busverkehr beim Bahnhof Bern gestört. Sie protestierten gegen die neue Media-Markt-Filiale in der Markthalle.

An einer ersten Kundgebung Ende März hatten sich mehrere Hundert Menschen beteiligt. Die Polizei löste die Kundgebung mit Gummischrot und Tränengas auf. Diesmal hatte die Polizei die Media-Markt-Filiale vor Demobeginn grossräumig abgeriegelt, worauf die Demonstranten den für Busse und Trams vorgesehenen Durchfahrtsbereich blockierten.

Eier gegen Polizisten geworfen

Die Polizei, die mit einem Grossaufgebot vor Ort war, liess die Demonstranten gewähren. Aus Sicht der Kantonspolizei Bern sei die Kundgebung ruhig verlaufen, sagt Mediensprecher Christoph Gnägi auf Anfrage. Er bestätigt zwar, dass Eier gegen Beamte geworfen worden seien. Es sei jedoch niemand verletzt worden. Die Kundgebung habe sich ohne polizeiliche Intervention aufgelöst.

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