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Zwiebelprinzip am Slow-up

Graupelschauer und tiefe Temperaturen verhiessen am Sonntag nichts Gutes für den Slow-up Murtensee. Rund 22'000 Menschen liessen sich davon nicht abschrecken.

Wind- und wetterfeste Kleidung war gefragt am Murtensee.
Wind- und wetterfeste Kleidung war gefragt am Murtensee.
FN/Charles Ellena

«Heute erhält jeder Teilnehmer eine Medaille», meinte OK-Präsidentin Christiane Feldmann spasseshalber vor dem Start des diesjährigen Slow-up Murtensee in Sugiez. Rund eine Stunde vor dessen Eröffnung zogen intensive Schauer über den Murtensee.

Zusammen mit Temperaturen unter zehn Grad brachten sie wohl einige Bewegungsfreudige noch ins Wanken. Tatsächlich nahmen mit 22 000 Besuchern weniger Menschen als in anderen Jahren den 32 Kilometer langen Rundkurs unter die Füsse oder unter die Räder.

Trotz schlechtem Wetter waren aber bereits kurz nach zehn Uhr zahlreiche Menschen auf den autofreien Strassen rund um den Murtensee unterwegs. Wo es sonst auch einmal zu Staus oder Gedränge kommt, genossen die Besucher dieses Jahr mit ihren Gefährten mehr Platz. Zu sehen waren etwa Rennräder, blumengeschmückte Oldtimerfahrräder, Tandems aus einem Kinder- und einem Erwachsenenvelo oder auch Eltern, die auf Inlineskates einen Kinderwagen vor sich her schoben. Eine neuere Erscheinung am Slow-up waren die Skikes, Langlaufskier für die Strasse. Eine Helferin der Freiburger Verkehrsbetriebe demonstrierte derweil ihr Zwiebelprinzip: T-Shirt, Pullover, eine warme Jacke und darüber eine Pelerine: So lasse sich die Kälte abhalten. Je länger der Tag dauert, desto mehr hellte sich der Himmel auf. So waren am Strassenrand immer wieder Velofahrer zu sehen, die sich einzelner Kleiderschichten entledigten. «Mit der Bewegung wurde es uns schnell zu warm», erklärte eine Gruppe kurz vor Muntelier.

FN/sos

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