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Zytglogge steht am Dienstag zeitweise still

Fassade und Figuren wurden schon saniert, nun muss die Mechanik des Zytglogge gewartet werden. Das sollte aber nur rund einen halben Tag dauern.

Auch wenn die Zeiger stehen, müssen Touristen zur Mittagsstunde nicht auf das Figurenspiel verzichten.
Auch wenn die Zeiger stehen, müssen Touristen zur Mittagsstunde nicht auf das Figurenspiel verzichten.
Urs Baumann

Am Zytglogge-Turm werden am kommenden Dienstag die mechanischen Teile der Uhr gewartet. Deshalb wird das Uhrwerk des Berner Wahrzeichens für ein paar Stunden still stehen. Touristen kommen aber trotzdem auf ihre Rechnung.

Ein Publikumsmagnet ist der Zytgloggeturm jeweils um 12 Uhr, wenn die maximale Anzahl Glockenschläge erklingt. Trotz des stillgelegten Uhrwerks wird Zytgloggerichter Markus Marti das Schlagwerk und das Figurenspiel am Dienstagmittag manuell auslösen, wie Marti am Freitag sagte.

Bei «grösserem Andrang» wird der Zytgloggerichter das bekannte Glockenspiel auch schon um 11 Uhr aktivieren. Passanten und Schaulustige sollten ihre Uhren am Dienstagmorgen aber nicht nach dem Zytglogge richten. Denn die Zeiger bleiben während der Wartung «irgendwo» stehen.

Relativ kurzer Eingriff

Touristen werden beim Zytglogge mit Hinweistafeln auf den Unterbruch des Uhrwerks aufmerksam gemacht. Marti rechnet damit, dass die Wartungsarbeiten, die am Dienstag nach 8 Uhr morgens starten, am frühen Nachmittag abgeschlossen sein sollten.

Dabei werden unter anderem Zahnräder und andere mechanische Teile gereinigt und geschmiert. Im Frühjahr waren bereits das Dach, die Fassaden sowie das Figurenspiel umfassend saniert worden.

Der Zytgloggeturm ist seit seiner Errichtung im Jahr 1218 eines der wichtigsten Monumente in der Stadt Bern. Ursprünglich als massiver Wehrturm konzipiert, war er 1405 nach dem grossen Stadtbrand eines der ersten Gebäude, das wieder aufgerichtet wurde. Damals kam er zu seiner heutigen Funktion als Uhrturm.

(SDA)

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