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Bewährungsprobe für die Berner in Schwarzsee

SchwingenDer Technische Leiter Samuel Feller erwartet morgen am Schwarzsee-Schwinget von seinen Berner Schwingern den Festsieg.

Mit der Schwarzsee-Schwinget wird am Sonntag der Reigen der wichtigen Kranzfeste in der laufenden Saison eröffnet (Anschwingen um 8.30 Uhr). Erstmals treten die Berner fast mit der gesamten Spitze an. Nur Schwingerkönig Kilian Wenger, Hansruedi Lauper, Beat Wampfler und der wegen einer Knieverletzung erst im nächsten Jahr wieder im Einsatz stehende Matthias Siegenthaler reisen nicht ins Freiburgerland. Für den Technischen Leiter der Berner Samuel Feller ist klar, dass alles andere als der Festsieg eine Enttäuschung wäre. Der Nordwestschweizer Gast Christoph Bieri sei der Einzige, der in der Lage sei, den Bernern den Festsieg zu entreissen. «Bieri hat sich zum klaren Leader der Nordwestschweizer entwickelt. Kann der Aargauer am nächsten Sonntag eine ähnliche Leistung abrufen wie am Baselstädtischen Schwingertag, so muss er als sehr heisser Favorit für den Festsieg gehandelt werden», sagt Feller. Noch nicht in Topform Zurzeit hat noch keiner der Berner Spitzenschwinger den letztjährigen Formstand erreicht. Feller sieht dafür mehrere Gründe: «Wenn die Daumenverletzung Wengers vollständig ausgeheilt ist, wird er noch stärker auftreten als im letzten Jahr», ist der Technische Leiter überzeugt. Auch der Oberaargauer Matthias Sempach musste nach einer Meniskusoperation im Frühjahr eine Trainingspause in Kauf nehmen. Christian Stucki befindet sich nach einem Australien-Aufenthalt immer noch im Aufbautraining. Dazu hat der Seeländer einiges an Gewicht verloren, ihm fehlt daher im Moment die Spritzigkeit. Stucki ist aber bekannt dafür, dass er innert Kürze zur alten Form auflaufen kann. «Ich bin zuversichtlich, dass unsere Schwinger bald ihre Bestform erreichen und an der Schwarzsee-Schwinget, sowie auf dem Weissenstein, an der Brünig-Schwinget und am Berner Kantonalen starke Leistungen zeigen werden», sagt Feller. Die Saisonplanung seiner Schwinger sei ohnehin auf den Unspunnen-Schwinget von Anfang September in Interlaken ausgerichtet. Hoffen auf Junge Nebst der Spitze setzt Feller heute in Schwarzsee auf einige Schwinger aus der jüngeren Garde. «Sehr wichtig ist, dass die Lücke von der Spitze zum Mittelfeld möglichst klein gehalten werden kann.» Hanspeter Luginbühl, Beat Salzmann und Adrian Schenkel seien in der Lage, gegen den einen oder anderen Spitzenschwinger eine Überraschung zu schaffen. Sehr grosse Fortschritte attestiert Feller auch Ruedi Roschi. «Ihm fehlt sehr wenig, um zu der absoluten Spitze aufzuschliessen.» Sehr wichtig ist für Feller, dass die Jüngeren vorbehaltlos ins Kader integriert werden können. Dies sei ein wichtiger Mosaikstein, um das hohe Niveau in den Reihen der Berner auch künftig halten zu können. Werner Frattini Die Spitzenpaarungen im ersten Gang: Thürig Guido (Zofingen) - Maurer Reto (Oberwil i.S.). Krebs Andreas (Utzigen) - Niederberger Joël (Sense). Henzer Andreas (Allschwil) - Dick Christian (Koppigen). Roschi Ruedi (Oey) - Cropt Harald (Aigle). Schenkel Adrian (Kirchdorf) - Berset Frédéric (Murten). Notter Thomas (Tägerig) - Zaugg Thomas (Eggiwil). Pellet Michael (Sense) - Luginbühl Hanspeter (Aeschiried). Nydegger Michael (Sense) - Anderegg Simon (Meiringen). Gisler Bruno (Rumisberg) - Glarner Matthias (Meiringen). Sempach Thomas (Heimenschwand) - Zbinden Stefan (Sense). Bieri Christoph (Untersiggenthal) - Stucki Christian (Schnottwil).>

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