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Biber-Bus begeistert die Bengel

Derzeit tourt Pro Natura mit einem umgebauten

Seit Anfang Woche sorgt der blaue Bus in Huttwil für Aufsehen. Der frühere Linienbus steht vor dem Schulhaus Nyffel. Und angeschrieben ist er mit «Hallo Biber!». Der Verein Pro Natura hat den Bus in eine fahrende Ausstellung umgebaut. Sie richtet sich vor allem an die Kindergarten- und Primarschulklassen. Die Idee: Die Besucher sollen die Lebensweise der Biber kennen lernen. Biber markiert das Revier Am Montagnachmittag begrüssten die Animatoren des Busses eine Klasse aus Wyssachen. Gleich zu Beginn konnten die Schülerinnen und Schüler den Biber zum ersten Mal wahrnehmen, oder besser gesagt: riechen. Alle bekamen nämlich ein paar Tropfen des sogenannten Bibergeils zu riechen, ein Öl, das der Biber zum Markieren seines Reviers benötigt. Nach dieser kleinen Kostprobe begann die Führung mit einer Entdeckungstour. Im Innern des Busses konnten die Kinder kleine Aufgaben lösen. Sie sind einfach dargestellt und sollen auf eine spielerische Art bewältigt werden können. So lautet eine Frage zum Beispiel, welche Nahrung denn ein Biber zu sich nehme. Zum Lösen dieser Aufgabe sind am Bus viele verschiedene Magnettafeln mit Nahrungsmitteln angebracht, die die Kinder ordnen mussten. Um herauszufinden, welche Tiere mit den Bibern im gleichen Lebensraum zusammenleben, gibt es ein Suchbild, auf dem die versteckten Lebewesen zu suchen sind. Die Schüler bearbeiteten die Fragen in Zweiergruppen und präsentierten sie anschliessend ihren Mitschülern. Biberburg als Highlight Auf der Tour durch den Bus entdeckten die Schüler viele Überraschungen, das Highlight der Ausstellung war für die Kinder aber offensichtlich die grosse Biberburg im Innern des Busses. Dank der sorgfältigen Nachbildung einer Biberburg kann man die Lebensweise des Bibers erforschen und sogar selbst in die Burg hineinkriechen und sie von innen betrachten. Zum Abschluss der Führung durften die Schüler noch einmal spielerisch überprüfen, ob sie etwas Neues über den Biber gelernt hatten. Bei einer Stafette galt es, kleine Kärtchen zu holen und sie mit «wahr» oder «falsch» zu beantworten. Die Animatoren waren begeistert von den Schulkindern, sie beantworteten nur eine einzige Frage falsch. Auch die Schüler selbst waren begeistert. Mit strahlenden Gesichtern machten sie sich auf den Weg zurück nach Wyssachen. Pascale Pfister >

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