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Bildung und Forschung unter einem Dach

Posieux FRAus dem Landwirtschaftlichen Institut und der Agroscope soll in Posieux eine Institution werden.

Das Projekt zur Zusammenlegung des Landwirtschaftlichen Instituts Grangeneuve (LIG) und der Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux (ALP) läuft unter dem Namen Exacom: «Exploitation agricole commune». «Bis zum 1.1.2013 muss die neue Organisation stehen», sagt Daniel Guidon, Vizedirektor ALP und Projektleiter der Fusion. «Ich gehe davon aus, dass Exacom zustande kommt.» Scheitern könne die Fusion nur, wenn die Bilanz zeige, dass ein gemeinsamer Betrieb zu kompliziert würde. «Aber alle bisherigen Arbeiten deuten auf Synergien hin.» Mit dem LIG-Biobetrieb in Sorens entstünde ein Betrieb mit einer landwirtschaftlichen Nutzfläche von 270 Hektaren. Gleicher Status für alle Tatsächlich liegt die Schwierigkeit bei der Zusammenlegung der beiden Betriebe darin, dass das LIG ein Betrieb des Kantons Freiburg und das ALP ein Bundesbetrieb ist. «Wie genau eine Einheit beider Betriebe aussehen könnte, ist noch nicht klar», so Guidon. Nebst der Neuregelung der Anstellungsverhältnisse braucht es auch einen Finanzierungsschlüssel zwischen Bund und Kanton für laufende Ausgaben und künftige Investitionen. Es ist noch zu früh, zu sagen, wie genau die Führung der Exacom aussehen würde. «Für die strategische Führung dürfte es ein gemeinsames Leitungsgremium mit Vertretern beider Institutionen geben», erklärt der Projektleiter. «Die Betriebsleitung ist offen. Vorstellbar ist auch eine privatrechtliche Führung mit Auftrag von Bund und Kanton.» Der Freiburger Landwirtschaftsdirektor Pascal Corminboeuf erklärt, dass die Grundstücke auch in Zukunft im Besitz des Bundes und des Kantons bleiben werden. Für den Betrieb denkt er aber an eine kantonale Struktur. «Die rund 30 Mitarbeiter sollen alle den gleichen Status haben.» Neuer Stall in Planung Wenn auch die gemeinsame Organisation noch nicht definiert ist, so gibt es doch bereits ein erstes Exacom-Projekt: den Bau eines neuen Milchviehstalls. Der neue Stall soll dazu beitragen, Resultate und neue Erkenntnisse für Bildung, Beratung und Forschung zu produzieren. An diesem Stall wollen sich die tierärztliche Fakultät der Universität Bern sowie die Hochschule für Landwirtschaft Zollikofen beteiligen. Die Realisierung ist 2014 vorgesehen. Urs Haenni/FN >

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