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Bis 2015 an die Spitze

Der BSV Bern Muri will zu einer führenden Kraft im Schweizer Handball werden. Dies in einer neuen Sporthalle in Gümligen.

Der BSV Bern Muri kommunizierte am Dienstag, dass Alex Milosevic Peter Bachmann als Trainer ersetzt. Hintergrund dieses Wechsels sind Zielsetzungen, die Daniel Buser, Mitglied des Verwaltungsrats des BSV Bern Muri und Präsident des Fördervereins Spitzenhandball Bern, «BSV-Strategie 2014/2015» nennt. Eng verknüpft ist die Strategie mit dem Neubau einer Sporthalle im Gebiet Siloah in Gümligen. Sagen die Stimmbürger von Muri am 13.Juni Ja zur Zonenplanänderung, kann die International School of Berne ein neues Schulgebäude mit Sporthalle bauen. Die vermutlich 1800 Personen fassende Arena würde ab 2012 oder 2013 dem BSV Bern Muri an Abenden und Wochenenden zur Verfügung stehen. «In der neuen Halle möchten wir zuvorderst an der Spitze mitspielen können», sagt Buser. «Normale Heimspiele sollen von 600 bis 800 Zuschauern besucht werden.» Analyse vom Martin Friedli Auf dem Weg zu diesem Ziel haben die Berner wichtige Entscheide gefällt: Die Organisation des Vereins wird mit dem neuen Geschäftsführer Benjamin Echaud professionalisiert, und die Nachwuchsabteilung erhält zusätzliche Mittel. In die erste Mannschaft wird hingegen kurzfristig weniger investiert. «Der Trainerwechsel war eine Folge der neuen Strategie», sagt Buser. «Den Verwaltungsrats-Mitgliedern war bewusst, dass dieser Beschluss zu Diskussionen Anlass gibt, weil die drei letzten Spiele gewonnen wurden.» Buser ist zuversichtlich, dass der Verein sich mit Bachmann über die Vertragsauflösung wird einigen können. «Die Differenzen zwischen den beiden Parteien sind minimal.» Im Nachwuchsbereich wurde durch den früheren Handballer Martin Friedli eine Analyse verfasst. Die Mannschaft soll 2015 einerseits aus eigenen Spielern bestehen. Andererseits hofft man, durch die neue Struktur um Geschäftsführer Echaud zusätzliche Mittel zu generieren, um das Team gezielt verstärken zu können. «Ob wir Kadetten Schaffhausen werden herausfordern können, wird sich zeigen», sagt Buser. «Wir sind aber schon jetzt der zweit-beständigste Klub im Schweizer Handball, was die Finanzen betrifft.» Reto Pfister >

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