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BKW fordert straffere Bewilligungsverfahren

Ökostrom kann nur fliessen, wenn die Bürokratie

Wer in Deutschland ein Windkraftwerk baut, wendet sich ans zuständige Amt und erhält innert nützlicher Frist eine Bewilligung, sagt Martin Pfisterer vom Berner Energiekonzern BKW. In der Schweiz müsse man dagegen für ein vergleichbares Projekt 30 Ämter konsultieren und neun Jahre auf eine Bewilligung warten. Ohne Straffung der Bewilligungsverfahren würden Projekte verzögert und die vom Parlament gesteckten Ziele für den Ausbau erneuerbarer Energien verfehlt, warnt Pfisterer. Investoren lassen sich vom Amtsschimmel indes nicht abschrecken. Seit der Einführung der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) wittern sie das grosse Geschäft mit Ökostrom und sichern sich im Jura die besten Plätze für Windturbinen. Durch Spekulationen haben sich die Standortpreise in den vergangenen zwei Jahren verfünffacht. pas Seite 3>

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