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Blech gut, Glas darbt

Niederönz/BützbergDie Bystronic-Firmen in Niederönz und Bützberg laufen unterschiedlich gut: Im Blechbereich steigt der Umsatz, beim Glas schrumpft er.

Die Zürcher Unternehmensgruppe Conzzeta, zu der die Bystronic-Firmen in Niederönz und Bützberg gehören, hat im ersten Halbjahr dank eines brummenden Geschäfts mit Blechbearbeitungssystemen mehr Umsatz erzielt. Zudem konnte sie den Gewinn im Vergleich zum schwachen Vorjahressemester verdoppeln. Der Umsatz stieg um 8,1 Prozent auf 512,1 Millionen Franken. Das Betriebsergebnis (Ebit) stieg um 118,3 Prozent auf 28,6 Millionen, der Konzerngewinn um gut 90 Prozent auf 21,5 Millionen Franken. Doch auch die Conzzeta kämpft mit den Währungsturbulenzen: Die Gruppe hätte noch deutlich mehr verkauft, wenn der Franken nicht so stark gewesen wäre. Wachstumstreiber war im ersten Halbjahr der Geschäftsbereich Systeme für Blechbearbeitung (Bystronic in Niederönz): Hier stieg der Umsatz um 35 Prozent auf 248 Millionen Franken. Franken als «Belastung» Weniger gut lief es im Bereich Systeme für Glasbearbeitung (Bystronic Glass in Bützberg): Hier schrumpfte der Umsatz um 14 Prozent auf 64,4 Millionen Franken. Im angespannten Wettbewerbsumfeld würden Aufträge in der wichtigsten Marktregion Europa nur zögerlich erteilt, heisst es in der Medienmitteilung. Und: «Die Währungssituation belastete den Geschäftsverlauf am Schweizer Standort.» Bezüglich der Aussichten tönt es bei der Conzzeta in der Mitteilung nicht eben euphorisch: Obwohl die Auftragsbücher der im Maschinen- und Anlagenbau tätigen Geschäftsbereiche besser gefüllt seien als Anfang Jahr, erwartet die Conzzeta, dass sich der Aufschwung in Europa und Nordamerika abschwächen und Impulse vor allem aus den Wachstumsmärkten Asiens kommen werden. Der hohe Franken verschärfe den Wettbewerb zuungunsten der Schweizer Anbieter, was sich auf das Resultat auswirken werde. «Die Conzzeta stellt sich deshalb auf herausfordernde Rahmenbedingungen im zweiten Halbjahr ein.» Derzeit sind aber laut einem Unternehmenssprecher keine Massnahmen geplant, auch kein Stellenabbau. drh/sda>

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