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Brandis ist verunsichert

Beim EHC Brandis passt derzeit wenig zusammen. Auch gegen Zunzgen/Sissach verloren die Emmentaler mit 3:5.

In Sissach gab es für den EHC Brandis mit 3:5 eine absolut vermeidbare Niederlage. Nicht etwa deswegen, weil Zunzgen-Sissach derart überlegen gewesen wäre, die Emmentaler sind aber zurzeit derart verunsichert, dass ihnen nicht einmal mehr die einfachsten Dinge gelingen. Kaum ein Spieler kann gegenwärtig seine Leistung abrufen. «Das Ganze spielt sich derzeit im Kopf ab, das Selbstvertrauen fehlt, und im Bestreben, keine Fehler zu machen, kommt es dann falsch heraus», analysiert Sportchef Christian Baumgartner die aktuelleSituation. Und das fehlende Selbstvertrauen kam gegen Zunzgen/Sissach besonders stark zum Ausdruck. Die Baselbieter waren beileibe nicht die bessere Mannschaft. Im Gegenteil, sie produzierten laufend Fehler, teilweise sogar der gröberen Art. Ihr Glück war jedoch, dass die Emmentaler nicht in der Lage waren, daraus Nutzen zu ziehen. Den Einheimischen gelang aus einer keineswegs zwingenden Situation kurz vor der zweiten Pause das 4:3, und sieben Minuten vor Spielende stellte Held mit einem Shorthander das Schlussresultat her. Sowohl der Brandis-Trainer Oliver Tschanz wie sein Assistent Bernhard Ryser waren einmal mehr von der schwachen Leistung ihres Teams enttäuscht. Ja, die beiden Trainer gingen sogar so weit, ihre Arbeit infrage zu stellen: «Das Team hat gegenüber dem Vorjahr eigentlich an Qualität gewonnen, doch wenn wir es nicht mehr erreichen, es unsere Anweisungen nicht umsetzt und sich nicht hundertprozentig einsetzt, wird es bald neue Impulse benötigen.» In den nächsten Partien gegen Lyss und Burgdorf ist die Mannschaft gefordert, ein positives Zeichen zu setzen. Ernst Marti >

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