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Broglis neuer Plan: Ein Kunsthaus

Nach dem missglückten Verkauf hat René Brogli bereits eine neue Idee: Aus dem «Kalteli» soll ein Kunsthaus werden.

René Brogli (53) lässt sich vom Flop mit dem «Kalteli»-Verkauf nicht unterkriegen. Er weiss, was er mit dem illustren Roggwiler Lokal nun anfangen wird. Als der Immobilienhändler vor Jahren die abgebrannte «Kaltenherberge» gekauft hatte und wieder aufbaute, war es sein Ziel, ein «lichtdurchflutetes Gesamtensemble für die Kochkunst» zu bauen. Jetzt, da er das nicht erreicht hat, will er den Prestigebau für die «richtige Kunst» nutzen und das einstige Restaurant in ein «Kunsthaus» umwandeln. Denn Brogli, der sich mit der Restauration historischer Gasthöfe einen Namen gemacht hat, ist seit Jahren auch ein Antiquitäten- und Kunstliebhaber. So besitzt seine Firma, die Bromer Immobilien AG, eine Sammlung mit rund 130 Werken von Schweizer Malern. Zur Sammlung gehören auch 16 Alpen-Bilder von Valentin Roschacher, dem ehemaligen Bundesanwalt. Damit ist Brogli nach eigenen Angaben der grösste Sammler von Roschacher-Werken. Broglis Plan: Die «Kaltenherberge» soll vorab die «Bromer-Kunstsammlung» aufnehmen und der Öffentlichkeit zugänglich machen. Daneben bleibt noch Raum, um eine Galerie einzurichten mit wechselnden Ausstellungen. Ganz ohne Gastronomie gehts aber nicht: Der Pavillon im Garten soll als «Mini-Beizli» dienen. Dazu sucht Brogli noch einen Betreiber. Wenn alles glatt geht, könnte das neue Kunsthaus bereits im November aufgehen. Brogli: «Damit erfüllt sich für mich ein langgehegter Wunsch.» sae >

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