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Brücke wird favorisiert

Eine Brücke wird als Querung über die Aare bei der Kirche Scherzligen favorisiert. Dies geht aus einer Umfrage hervor.

Die Antwort auf die Frage, ob die Bevölkerung die Aare bei der Kirche Scherzligen in Thun lieber per Fähre, Brücke oder Tunnel queren will, liegt jetzt vor: Von 783 Personen, welche den Fragebogen der Arbeitsgruppe Querung Schadau ausgefüllt haben, bevorzugen die meisten die Brücken-Variante. Auch eine Tunnel- oder Mobri-Lösung stösst auf hohe Akzeptanz, hingegen wird die Fähre vor allem bei den täglichen Benutzerinnen und Benutzern (Arbeit und Schule) als weniger geeignet betrachtet. Mobri (Mobile Brücke, eine Weltneuheit) ist eine Kabine, welche wie ein Lift bedient wird und auf Schienen über die Aare hin und her geführt wird. Die Befragten wurden in drei Bedürfnisgruppen unterteilt: Arbeit (159 Nennungen), Schule (61) und Freizeit (673). Die Teilnehmenden konnten auch Mehrfachnennungen vornehmen, das heisst, ihre Antworten je nach Bedürfnis und Varianten unterscheiden. Ob die Querung für den Arbeits-, Schulweg oder in der Freizeit genutzt wird, verändert den Zeitpunkt und die Regelmässigkeit der Nutzung. Konstante Querung erhofft «Je nach Bedürfnis der Querung fielen die Antworten unterschiedlich aus», erklärt Michael Dähler, Vorsitzender der Interessengemeinschaft (IG) Schadau. Er hat die Fragebögen in der Arbeitsgruppe Querung Schadau ausgewertet, zu welcher auch Melchior Buchs, Geschäftsführer der Region Thun Innertport (TIP), Peter Dütschler, Präsident Thunersee Tourismus, und Elisabeth Herren, Hilterfinger Gemeinderätin und Vertreterin der Gemeinden am rechten Thunerseeufer, gehören. «Herausgeschält hat sich der Wunsch nach einer konstanten Querungsmöglichkeit, weshalb die Variante Fähre eher schlecht abgeschnitten hat», präzisiert Dähler. Hingegen sei vielen Leuten trotz mehrmaliger Information unbekannt, was eine Mobri sei. Die Arbeitsgruppe ist mit dem Rücklauf zufrieden. «Von den rund 7200 Fragebögen, die verschickt, publiziert und abgegeben wurden, ist ein Rücklauf von über zehn Prozent sehr gut», findet Michael Dähler. Der Gewinner des von der Arbeitsgruppe verlosten Alpenrundfluges unter den Teilnehmenden ist Martin Meyer aus dem Gwatt. So geht es nun weiter Die Resultate der Umfrage fliessen nun an der Sitzung mit der Stadt im Januar in die weiteren Überlegungen ein. «Wir werden gemeinsam Kriterien zur Beurteilung der Varianten erarbeiten, wie zum Beispiel Finanzierung, technische Umsetzung, Realisierbarkeit, Natur- und Uferschutz», erläutert Dähler das weitere Vorgehen. Geplant sei, sich möglichst auf zwei Varianten festzulegen und für diese danach Projekte auszuarbeiten. Zur Erinnerung: Die Fussgänger- und Fahrradquerung Scherzligen ist eine der flankierenden Massnahmen für den Langsamverkehr zum Bypass Thun Nord des Agglomerationsprogrammes. Franziska Streun>

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