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BSV überwintert auf Rang 2

Der BSV Bern Muri hat

Handball und Winterpause, das passt irgendwie nicht zusammen. An kalten Dezembertagen ist es wesentlich angenehmer, in einer Halle ein Handballspiel zu verfolgen, als etwa im Fussballstadion zu frieren. Da der Januar aber für internationale Titelkämpfe und Qualifikationsspiele der Nationalteams reserviert ist, werden die NLA-Handballer erst dann wieder zu Ernstkämpfen antreten, wenn der Rückrundenstart der Fussball-Super-League unmittelbar bevorsteht. Im letzten Spiel vor der Pause traf der BSV Bern Muri gestern auf St.Otmar St.Gallen und gewann auch dieses Spiel. Dank einer starken zweiten Halbzeit resultierte ein 34:28-Erfolg. Goran Cvetkovic, der vor der Pause ohne Torerfolg geblieben war, erzielte in den zweiten 30 Minuten 10 Treffer. Erneut überzeugend agierte Torhüter Antoine Ebinger, der mit 22 Paraden seinen ebenfalls gut spielenden St.Galler Kontrahenten Thomas Isenrich (16 Bälle gehalten) ausstach. 12 Spiele ohne Niederlage Die Leistungssteigerung der BSV-Equipe in den letzten zwei Monaten ist bemerkenswert. Ende Oktober, nach der Derbyniederlage bei Wacker Thun, standen die Zeichen Richtung Strichkampf und Krisendiskussion. Seither blieben die Berner in Meisterschaft, Cup und Europacup in zwölf Spielen ohne Niederlage. Nur am letzten Freitag beim 27:27-Remis beim Meisterschaftsfavoriten Kadetten Schaffhausen wurde ein Punkt abgegeben. «Die Abwehr steht immer besser», nannte Trainer Peter Bachmann eine wichtige Komponente auf dem Weg zu besseren Leistungen. Am 11.November kehrte Spielmacher Benjamin Echaud nach neun Monaten Verletzungspause in die Mannschaft zurück. «Er hat sich ins Team integriert, als wäre er nie weg gewesen», meinte Bachmann. «Wenn er dabei ist, ist er gleich ein entscheidender Faktor in unserem Spiel.» Zuletzt kamen auch Pelle Larsen und Misha Kaufmann, die im Sommer neu nach Bern gekommen waren, immer besser zur Geltung. Larsen erzielte in den letzten beiden Spielen 13 Treffer, und Kaufmann zeigte, dass er für den BSV Bern Muri noch zu einem sehr wichtigen Spieler werden kann. «Wichtig war es, mit einem guten Abschluss in die Pause zu gehen», sagte Bachmann. Was mit dem Vorstoss auf Platz zwei mehr als gelungen ist. Der Meisterschaftsunterbruch kommt den Bernern aber trotzdem gelegen. «Wir haben viel Kraft in die letzten Spiele investiert. Es ist gut, wenn die Spieler jetzt einmal nicht an Handball denken müssen», meinte Bachmann. Eine Winterpause macht eben auch im Handball Sinn. Nach zwei Wochen Trainingspause steht in der Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte unter anderem ein Turnier in Deutschland auf dem Programm. Der ernste Ernstkampf 2010 ist der Cupviertelfinal. Vermutlich am 2.Februar treffen die Berner zu Hause wiederum auf St.Otmar. Reto PfisterResultate Seite 15 >

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