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Bürgerliche spuren um

energieDer Strombedarf soll künftig aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. Die bürgerlich dominierte Grossratskommission sagt Ja zur Initiative «Bern erneuerbar».

Der gesamte Strom- und Energiebedarf für Heizung und Warmwasser von Gebäuden soll grundsätzlich durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Dies ist das Ziel der bernischen Verfassungsinitiative «Bern erneuerbar», welche 2009 von den Grünen Kanton Bern eingereicht worden war. Jetzt stellt sich auch die bürgerlich dominierte vorberatende Kommission des Grossen Rates hinter die Initiative, wenn auch nur mit knappem Mehr. Dies sei eine kleine Sensation, sagte Kommissionspräsident Patric Bhend (SP, Thun) gestern auf Anfrage. Sicher habe der Atomunfall von Fukushima zum Umdenken bei einigen Bürgerlichen geführt. In der 17-köpfigen Kommission sitzen 10 Bürgerliche (5 SVP, 3 BDP, 2 FDP). Allerdings verlangt die Kommission mit zwei Motionen, dass Anlagen zur Nutzung von Wind- und Wasserenergie grosszügiger als bisher bewilligt werden. Zudem sollen Lagerplätze für Holzschnitzel auch ausserhalb der Bauzonen möglich sein. Im Gegenzug verzichtet die Grossratskommission auf einen Gegenvorschlag zur Verfassungsinitiative. In der Junisession wird der Grosse Rat die Initiative «Bern erneuerbar» beraten. ue>

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