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caryl neuenschwander

Die Halbfinalserie sei trotz dem 0:2-Rückstand noch völlig offen, erklärte SCB-Stürmer Caryl Neuenschwander (21).

Wie gross ist der Frust nach der zweiten Niederlage gegen die Kloten Flyers? Caryl Neuenschwander: Wir sind zwar nicht am Boden, diese Niederlage schmerzt aber gewaltig. Der Frust sitzt ziemlich tief. Wir hatten Spiel und Gegner eigentlich im Griff; Kloten ist mit dem Resultat sehr, sehr gut bedient. Der SCB zeigte sich gegenüber der 1:4-Auftaktniederlage klar verbessert, dominierte über weite Strecken umso enttäuschter bin ich, dass wir mit leeren Händen dastehen. Läuferisch war uns Kloten nicht mehr derart überlegen wie noch am Dienstag. Uns fehlte vor dem gegnerischen Tor jedoch die Coolness. Immerhin haben wir ein Zeichen gesetzt. Inwiefern? Wir haben härter und mit mehr Leidenschaft gespielt als im ersten Spiel. Die Zürcher mussten viele Checks einstecken. Sie wissen nun zumindest, dass es trotz der zwei Siege noch ein weiter Weg bis in den Final wird. Wo sehen Sie noch Steigerungspotenzial? Wir hatten sehr viel Scheibenbesitz, spielten jedoch zu wenig kreativ. Und vor dem Tor müssen wir kaltblütiger werden. Kloten war enorm effizient, diesbezüglich haben wir Aufholbedarf. Ich denke auch, dass jeder Einzelne von uns noch ein paar Prozent mehr aus sich herauskitzeln kann. Der Druck vor dem dritten Spiel in Kloten wird nun sehr gross sein. Das ist so. Druck kann sich aber auch positiv auf die Leistung auswirken. Wir sollten ruhig bleiben, schliesslich wissen wir, dass wir Kloten bezwingen können. Ob 0:2 oder 1:1 – die Halbfinalserie ist nach wie vor völlig offen. Wo liegen die Unterschiede zur letztjährigen Playoff-Serie, welche die Berner mit 4:0 Siegen für sich entschieden? Das ist schwierig zu sagen. In der letzten Saison befanden wir uns in den Playoffs in einem Spielrausch. Dieses Jahr ist alles etwas anders. Ich habe das Gefühl, dass wir derzeit in allen Bereichen nicht ganz das Optimum erreichen. Wir werden den Schlüssel zum Sieg aber noch finden, da bin ich sicher. Interview: phr>

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