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CAS gibt SCB recht

EishockeyDer SCB errang vor Gericht einen Teilsieg. Gegen die Rapperswil-Jona Lakers gewann er gestern 2:1.

Der SC Bern hatte den Internationalen Eishockeyverband (IIHF) beim Internationalen Sportgerichtshof in Lausanne (CAS) bekanntlich auf 1,2 Millionen Franken Schadenersatz eingeklagt. Der SCB berief sich auf einen Vertragsbruch, weil die Champions Hockey League 2009/2010 kurzfristig abgesagt worden war. Nun bekam der SCB vor Gericht erstmals recht: Das CAS hat sich für den Fall zuständig erklärt – entgegen der Ansicht der IIHF-Juristen. Der Verband reichte nun gegen dieses Urteil beim Bundesgericht Beschwerde ein. Es ist sehr ungewöhnlich, wenn ein Sportverband an ein Zivilgericht gelangt. SCB-Boss Marc Lüthi nannte dieses ungewöhnliche Vorgehen «bedenklich», IIHF-Präsident René Fasel verteidigte es hingegen: «Wir nehmen nur ein Recht wahr, das jedem zusteht.» Der SCB scheint in diesem Rechtsstreit freilich die besseren Karten zu haben. Auf dem Eis machten die Berner gestern keine gute Figur. Gegen die Rapperswil-Jona Lakers, das Schlusslicht der NLA, resultierte nach mässiger Leistung ein 2:1-Sieg.arSeite 23>

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