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Center aus Neufundland

Der kanadische Center Pascal Pelletier ist der dritte Ausländer der SCL Tigers – ob ein vierter dazustossen wird, bleibt unklar.

John Fust hat seine guten Beziehungen zur nordamerikanischen Eishockeyszene erstmals spielen lassen: Auf Wunsch des neuen Trainers der SCL Tigers verstärkt Pascal Pelletier in der kommenden Saison die Emmentaler. Der 26-jährige Frankokanadier galt als Wunschspieler Fusts, «er ist der Center, den wir gesucht haben», sagt Sportchef Ruedi Zesiger. Pelletier, in der Provinz Neufundland aufgewachsen, stand zuletzt in der Organisation der St.Louis Blues unter Vertrag. Er spielte jedoch ausschliesslich in deren Farmteam, den Peoria Rivermen, in der AHL. Vergangene Saison bestritt er 80 Partien (17 Tore, 41 Assists), ein Jahr zuvor war er in Diensten der Rockford Icehogs gar ins AHL-All-Star-Team gewählt geworden. In der NHL hat sich Pelletier indes nicht durchsetzen können – in 13 Spielen (für Chicago und Boston) blieb er punktelos. Erstmals in EuropaDie Skorerwerte und Plus/Minus-Bilanzen des neuen Ausländers stimmten ihn zuversichtlich, sagt Ruedi Zesiger. «Wir erwarten von Pelletier aber auch Leaderqualitäten, auf und neben dem Eis.» Erstmals in Europa engagiert, wird sich dieser an die grösseren Eisfelder gewöhnen müssen. Nicht zuletzt deshalb wird er bereits Ende Juli in Langnau erwartet. Finanziell sei der Transfer eine vernünftige Lösung, sagt Zesiger. «Einen gestandenen NHL-Spieler können wir uns nicht leisten. Wir haben uns Grenzen gesetzt; das Engagement Pelletiers überschreitet diese nicht.» Eine Frage der Finanzen Pelletier unterzeichnete einen Einjahresvertrag, seine Landsmänner Curtis Murphy (Verteidiger) und Brendan Brooks (Stürmer) besitzen weiterlaufende Kontrakte. Ob die Emmentaler einen vierten Gastarbeiter verpflichten werden, hängt mitunter von der wirtschaftlichen Potenz ab. «Falls es uns gelingt, im Sponsoring- und Ticketingbereich Mehreinnahmen zu generieren, könnte dies ein Thema werden», erklärt Zesiger, der sich jedoch nicht unter Druck setzen lässt. «Es eilt nicht, der Ausländermarkt ist traditionell lange geöffnet.» Mit 9 Verteidigern und 15 Stürmern steht die Mannschaft der SCL Tigers für die kommende Spielzeit; es fehlt einzig der Back-up von Goalie Benjamin Conz. Philipp Rindlisbacher>

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