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Christine Blum, Leiterin der HPS

Lead

Auch für andere Kinder und ihre Familien hat die Heilpädagogische Schule (HPS) Langenthal schon Sammelaktionen gestartet. «Das ergibt sich fast ein bisschen», sagt Schulleiterin Christine Blum. «Wir helfen, wenn wir finden, dass es nicht richtig sei, was da auf eine Familie zukommt.» Dabei handle es sich aber ausschliesslich um Kinder, bei denen eine zusätzliche finanzielle Unterstützung tatsächlich notwendig sei. Sieben Jahre leitet Christine Blum die HPS inzwischen. Miftar ist das dritte Kind, für das die Schule Geld sammelt. Einem anderen Kind ermöglichte die Schule mit einer Spendenaktion eine Delfintherapie für behinderte Kinder. Bei einem dritten Kind ging es um ein Kommunikationsgerät, das die IV nicht bezahlen wollte. Bei Miftar geht es nun um seine Ausbildung. Wenn er der Schule aus gesundheitlichen Gründen fernbleiben muss, soll eine Lehrkraft ihn zu Hause unterrichten können. Und damit die Familie die von Ärzten angeratenen Reisen ans Meer aus finanziellen Gründen nicht während der Schulzeit in der Nebensaison antreten muss, soll auch dafür etwas Geld fliessen. Insgesamt rechnet Blum mit Kosten von 10000 bis 20000 Franken pro Jahr. «Wir würden es sehr begrüssen, wenn Einzelpersonen oder auch Vereine bereit wären, einen Teil dieser Patenschaft für Miftar zu übernehmen», sagt sie. Die Heilpädagogische Schule Langenthal unterrichtet gegenwärtig rund 60 Kinder mit vor allem geistigen Beeinträchtigungen. Infos und Kontakt unter www.hps-langenthal.ch oder Tel. 062 922 36 26.khl>

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