Container sollen den Platzmangel beheben

Frutigen

Bis der «Rucksack» gebaut ist, fehlt es in der Schule Widi in Frutigen an Platz.

Der Anbau mit dem Projektnamen «Rucksack» wird die Platzprobleme im Widi-Schulhaus lösen.

Der Anbau mit dem Projektnamen «Rucksack» wird die Platzprobleme im Widi-Schulhaus lösen.

Bei der Abstimmung vom 19. Mai hat das Frutiger Stimmvolk dem Ausbau des alten Widi-Schulhauses zugestimmt (wir berichteten). Zwar soll der «Rucksack»-Anbau bereits aufs Schuljahr 2020/2021 hin fertig sein, bis dahin herrscht in der Schule aber nach wie vor Platzmangel. Dieser wird sogar noch weiter verschärft, weil aufs kommende Schuljahr eine zusätzliche 3./4. Klasse eröffnet wird. Hinzu kommt, dass die Frutigerinnen und Frutiger ebenfalls am 19. Mai die definitive Einführung der Schulsozialarbeit gutgeheissen haben. Auch diese benötigt künftig ein fixes Plätzchen auf dem Schulgelände.

Um den Platzbedarf bis zur Inbetriebnahme des Anbaus zu decken, sucht die Gemeinde nun eine Übergangslösung: Bis zur Gemeinderatssitzung vom 18. Juli erarbeitet die Bauabteilung konkrete Vorschläge. «Aktuell steht eine Containerlösung im Vordergrund», sagt der Frutiger Gemeindeschreiber Peter Grossen. Container böten den Vorteil, dass sie sehr kurzfristig zur Verfügung stünden, was im Widi nötig sei. Zwei Container würden auf 60 Quadratmeter Grundfläche zusätzlichen Raum bieten. Die Bauabteilung hat auch die Kosten für ein solches Provisorium abzuklären.

Kein Unterricht im Container

Wie die Container konkret genutzt würden, ist derzeit noch offen. «Denkbar ist, darin Büros oder Gruppenräume unterzubringen», sagt Peter Grossen. «Im Moment gehen wir nicht davon aus, dass Schulklassen in den Containern unterrichtet werden.» Während die Nutzung noch nicht feststeht, ist zumindest eines fix: «Das Provisorium kommt sicher auf das Widi-Areal zu stehen», sagt Grossen.

Bereits 2014 griff die Gemeinde auf ein Provisorium zurück. Damals fand die Kanderbrücker Kindergartenklasse ein Schuljahr lang Platz in einem Container. Die Kosten für die Miete für das eine Jahr lagen bei 30000 Franken.

nik

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