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Dank stabilen Erträgen: Zufriedenheit am Niederhorn

BergbahnenRekorde brachen die Beatenberg- und die Niederhornbahn 2010 nicht. Aber der Betrieb lief trotz Wetterkapriolen und Berghausumbau zufriedenstellend.

«2010 war ein historisches Jahr», sagte Fritz Haldimann, Verwaltungsratspräsident der Beatenberg- und der Niederhornbahn, an den gestrigen Generalversammlungen auf dem Niederhorn. «Mit dem Umbau wurde das Berghaus erstmals seit seinem Bau Ende der 1940er-Jahre komplett saniert.» Mit den beiden Bahnen, die in den letzten 15 Jahren erneuert wurden, dem neuen Buffet in der Beatenbucht und dem neuen Berghaus seien die beiden Unternehmen gut gerüstet für die Zukunft, meinte Haldimann. Wegen des Umbaus, der im Berghaus Niederhorn nur einen eingeschränkten Betrieb zuliess, aber auch wegen der vielen verregneten Wochenenden im Sommer 2010 reichte das Betriebsergebnis der beiden Bahnen nicht an die Rekorde des Vorjahres heran, sagte Geschäftsführer Thomas Wegmann. Mit 205388 Fahrten auf der Beatenbergbahn und 137469 Bergfahrten auf der Niederhornbahn entsprachen die Frequenzen aber immer noch dem Durchschnitt der letzten Jahre. Und auch finanziell fiel das Betriebsergebnis der beiden Bahnen «zufriedenstellend» aus. Viele Standbeine Die Konstanz führten Verwaltungsrat und Geschäftsleitung zum einen auf die Anstrengungen und die Freundlichkeit des Personals zurück. Zum andern verfügt das Niederhorn über ein vielseitiges Angebot. «Auch wir merken zwar, wenn der Schnee wie im letzten Winter manchmal nicht einmal mehr zum Schlitteln reicht», sagte Wegmann. «Aber weil wir zwei Drittel unseres Umsatzes im Sommer generieren, hängen wir nicht einseitig vom Schnee ab.» Und auch im Sommer nutzen die Gäste verschiedene Möglichkeiten: Wanderer und Ausflügler kommen vor allem an schönen Tagen. Abends fahren die Gäste hoch, die auf dem Niederhorn übernachten. Und selbst bei Regen nutzen viele Gruppen die Trotti-Vermietung der Bahn. Seit Ende 2010 wollten auch viele Besucher das neue Berghaus ausprobieren. Und der warme Frühling bescherte der Bahn 2011 schon wieder einen guten Start. Ständig verbessern In nächster Zeit stehen eher kleine Projekte an. So werden auf dem Niederhorn aus Sicherheitsgründen Wander- und Schlittelweg getrennt und in der Mittelstation Vorsass wird eine Trotti-Garage gebaut. «Und der Innovationspreis der Seilbahnen für unseren Kinder-OL in letzten Jahr beweist, dass man auch mit wenig Geld immer wieder etwas verbessern kann», sagte Verwaltungsratspräsident Haldimann. Die Aktionärsversammlungen genehmigten alle Geschäfte einstimmig. Neue Ratsmitglieder Die Versammlung der Beatenbergbahn wählte den Sigriswiler Hotelier Herbert Wicki in den Verwaltungsrat als Nachfolger von Reinhard Tschanz, der für die grossen technischen und organisatorischen Neuerungen der letzten 15 Jahre mit verantwortlich ist. Der übrige Verwaltungsrat wurde bestätigt. Die Niederhornbahn wählte den neuen (krankheitshalber abwesenden) Beatenberger Gemeindepräsidenten Christian Grossniklaus in den Verwaltungsrat und verabschiedete Verena Moser, die in ihren acht Amtsjahren als Vertreterin der Gemeinde, der grössten Bahnaktionärin, an allen Neuerungen mitgearbeitet hatte. So zuletzt auch in der Baukommission für den Berghausumbau. Sibylle Hunziker >

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