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Das Moos-Pintli ist zu – und geht bald wieder auf

RöthenbachIm Moos-Pintli kommt es zu einem Pächterwechsel. Für die Gäste bleibt das Restaurant bis

Nach nicht einmal dreieinhalb Jahren Wirtezeit haben sich Lydia Hänggi und Christian Stettler bereits als Pächter vom Moos-Pintli in Röthenbach verabschiedet. Das ist in einem Inserat zu lesen, mit dem sich die beiden bei ihrer Kundschaft bedanken. Das Restaurant bleibt aber erhalten. «Es wird am 5.Februar schon wieder durch ein neues Pächterpaar eröffnet», weiss Gemeindepräsident Rudolf Megert. «Ich bin natürlich etwas enttäuscht darüber, dass wir gehen», sagt Christian Stettler, der schon hier, im einstigen Bauernhaus, aufgewachsen ist. Der Kontakt zu den Leuten, die jeweils im Restaurant verweilten, werde ihm sicher fehlen. «Aber wir konnten uns mit dem Verpächter einfach nicht über den neuen Pachtzins einigen», erklärt er weiter. «Darauf wurde uns schnell klar, dass wir das Moos-Pintli verlassen werden.» Er ziehe auch aus der Wohnung aus und wohne in Zukunft mit seiner Partnerin in Burgdorf. «Da ich hauptsächlich auswärts arbeite, bot mir die Arbeit im Moos-Pintli jeweils eine gewisse Abwechslung.» Wirtschaftliche Gründe hätten ihn jedenfalls nicht zum Aufgeben bewogen. «Der Betrieb lief sehr gut. Auch das Rauchverbot brachte uns keine grossen Einbussen, obwohl wir keinen Raucherraum hatten. Ein paar Gäste sind natürlich schon nicht mehr gekommen, aber das ging ja vielerorts so.» Viel wird sich nicht ändern Der neue Chef im Moos-Pintli heisst Reto Spillmann. Er war Küchenchef und stellvertretender Geschäftsführer im Schlossgut Münsingen und übernimmt die Pacht nun zusammen mit seiner Partnerin Barbara Nellen. Sie arbeitete vorher im Rehabilitationszentrum Schönberg bei Thun als stellvertretende Hauswirtschaftsleiterin. «Wir werden das Restaurant mit einem Tag der offenen Tür und einigen Aktionen eröffnen», kündigt Reto Spillmann an. Viel werde sich nicht ändern. Nur in der Speisekarte gebe es etwas mehr Auswahl. «Wir übernehmen zudem zwei Angestellte. Weiter absolviert eine Kochlehrtochter, die vorher ebenfalls im Schlossgut tätig war, hier das dritte Lehrjahr.» Dass er im Moos-Pintli gelandet sei, sei ein bisschen Zufall. Die Firma der beiden Verpächter Emil und Rosmarie Stricker habe das Schlossgut jeweils von Grosshöchstetten her mit Nahrungsmitteln beliefert. Dabei sei es zum Kontakt und schliesslich zum Vertragsabschluss gekommen. Strickers selber wollen sich auf Anfrage nicht weiter zum Pächterwechsel äussern. Manuel Trummer>

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