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Das Restprogramm spricht für Wacker

HandballMit einem Gastspiel in Stäfa nimmt Wacker Thun heute Abend (19.30)

«Wenn wir gegen die hinter uns klassierten Teams nicht punkten, dann haben wir in der Finalrunde auch nichts verloren», sagt Wackers Sportchef Thomas Fahrni. Er spricht damit indirekt das auf dem Papier relativ leichte Restprogramm der Oberländer an. Fünf der sechs noch ausstehenden Spiele wird Wacker Thun als Favorit in Angriff nehmen. Der Tabellensechste spielt nach dem heutigen Spiel in Stäfa (10.) noch zu Hause gegen Gossau (8.), auswärts in Suhr (11.) sowie erneut vor eigenem Anhang gegen Arbon (12.) und den RTV Basel (9.). Einzig im letzten Spiel der Qualifikation bei Pfadi Winterthur (4.) sind die Thuner eher Aussenseiter. Doch Fahrni sagt sowieso: «Dieses Spiel darf im Hinblick auf die Finalrundenqualifikation keine Rolle mehr spielen.» Vorher wollen, ja müssen die Thuner den Sack zumachen. Fahrni ist zuversichtlich: «Die Moral stimmt, spielerisch haben wir in der Meisterschaftspause Fortschritte gemacht.» Ins gleiche Horn bläst Trainer Martin Rubin: «Wir haben mehr Trainingsspiele absolviert als in der Vergangenheit – um Selbstvertrauen zu tanken und aus dem Tief herauszufinden.» Sechsmal war Wacker Thun im Dezember angetreten, sechsmal hatte eine Niederlage resultiert. «Die Pause hat uns gutgetan», sagt denn auch Rubin. Heute ein Schlüsselspiel So schwer die Gegner im Dezember waren, so leicht hört sich die Aufgabe für die Thuner im Februar und März an. Läuft alles nach Papierform, so dürfte man von Wacker Thun in den nächsten fünf Spielen fünf Siege erwarten. «Das sehe ich auch so», sagt Rubin ganz trocken, fügt aber an: «Das heutige Spiel in Stäfa wird wegweisend sein. Wir haben in den letzten Ernstkämpfen schlecht gespielt und wissen nicht genau, wo wir stehen. Das erste Spiel nach einer längeren Pause ist immer schwierig.» Stäfa hingegen hat bereits einen Ernstkampf bestritten. Das Team vom rechten Zürichseeufer unterlag im Cup-Viertelfinal den Kadetten Schaffhausen vor eigenem Anhang mit 28:41. Rubin sagt: «Wenn wir dieses Spiel gewinnen, bin ich überzeugt, dass wir auch die restlichen Spiele gegen die hinter uns klassierten Teams erfolgreich gestalten.» Doch selbst ein Ausrutscher in Stäfa, der knapp 14000 Einwohner zählenden Gemeinde an der Zürcher Goldküste, wäre kein Weltuntergang. Mit vier Siegen aus den restlichen sechs Partien dürfte den Thunern die Finalrundenqualifikation nicht mehr zu nehmen sein. Komplett nach Stäfa Beim Hinspiel am 25.September in der Lachenhalle hat Wacker Thun 43 Tore erzielt, aber auch deren 36 erhalten – so viele wie sonst nur bei der 31:36-Niederlage in Kriens. «Sie haben uns mit ihrem schnellen Spiel überrascht, ihre Gegenstösse 45 Minuten lang konsequent gespielt, uns Mal für Mal überlaufen», erinnert sich Rubin, «ich bin überzeugt, dass und dies kein zweites Mal passieren wird.» Punkto Aufstellung dürfte es bei Wacker zu keinen Änderungen kommen. Die Oberländer werden mit dem kompletten Kader nach Stäfa reisen. Fraglich ist einzig Kreisläufer Philipp Buri, der sich im Training vom Montag am Finger verletzt hat. Für ihn würde Claudio Badertscher ins Team rücken – und auch gleich eingesetzt werden. «Alle Spieler sollen Spielpraxis sammeln, sofern dies das Resultat erlaubt», sagt Rubin. Raphael Hadorn >

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