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Das Schadau-Gymnasium im neuen Gewand

ThunDer «Tomatenbunker» war einmal, jetzt erstrahlt das Gymnasium Thun-Schadau in frischem Glanz: Gestern wurde der Erweiterungsbau eingeweiht. Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer und Rektor Hans-Ueli Ruchti hielten

Der «Tomatenbunker» ist nicht mehr der, der er einmal war. Wer aus seiner Schulzeit noch weiss, wie das gute alte Gymnasium oder die Handelsmittelschule Thun-Schadau ausgesehen hat, besitzt jetzt ein unwiderrufliches Erinnerungsbild. Gestern wurde die erweiterte Schulanlage eingeweiht. Regierungsrätin und Berns Baudirektorin Barbara Egger-Jenzer brachte bei der Einweihung um 10 Uhr ihre Freude über den Abschluss eines Projekts zum Ausdruck. «Für diesen Bau brauchte es Menschen, die nicht nur das Naheliegende sahen, sondern weiter schauten», sagte sie in ihrem Referat vor Lehrern und Schülern. Damit meinte sie, dass heute nicht mehr für die Ewigkeit gebaut wird. «Auch künftige Generationen werden noch Spielraum haben, falls wieder Veränderungen nötig werden.» Auch Rektor Hans-Ueli Ruchti strahlte Freude und Zuversicht aus, als er die zahlreichen Vorteile des neuen Gymers aufzählte. «Das tönt wie eine Anpreisung eines zauberhaften Ferienorts, ich weiss», sagte er. Ruchti ist stolz auf alle, die irgendwie mit dem Bau zu tun hatten. «Ich bin sehr glücklich. Es war eine anstrengende Route, die wir alle gemeinsam geklettert sind.» Sofort fällt auf, dass der sogenannte «Bärengraben» nicht mehr da ist. Er war eine Konstruktion aus rundlich ausgerichteten, stufenartig angeordneten Betonbänken mit Holzüberzug, auf denen die Schüler früher über die Mittagsstunden gerne mal ein längeres Nickerchen nahmen, aber oft auch lernten. Das können die Gymeler jetzt an einem anderen Ort: Im zweistöckigen Neubau auf der Südseite gibt es breite Erker auf dem Gang. Dank grossen Fenstern und schöner Aussicht sind die Nischen ein würdiger «Bärengraben»-Ersatz. Ebenfalls weg ist die Mensa. An ihrer Stelle steht ein Bistro, in dem sich die Schüler verpflegen können. Auch die Bibliothek hat ein neues Gesicht. Moderne Kunstwerke in Form von Menschenarmen und halben Tierkörpern zieren die Wand – natürlich sind sie aus Kunststoff. Generell sticht das frische Lindengrün in die Augen, das überall im Neubau zu sehen ist. Die Gänge in den Stockwerken sind breit, sie strahlen Ruhe und Entspannung aus. Vieles vom Altbau wurde einer Frischzellenkur unterzogen. So haben die Treppen im Altbau neue Geländer. Die Klassenzimmer sind nun mit moderner Technik ausgerüstet. Auch stehen den Lehrkräften heute zusätzliche Flächen zur Verfügung. Zu einem späteren Zeitpunkt soll laut dem Kanton das Hauptgebäude durch einen Anbau auf der Nordseite erweitert und auf der Ostseite mit einem weiteren Gebäudekomplex ergänzt werden. Zuerst kommen bald jene Pavillons weg, die den Schülern über Jahre und während der Bauzeit als Provisorien dienten. Der lange Pavillon auf der Ostseite bleibt stehen. Dino Dal Farra>

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