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Das Schulhaus ist fertig saniert

ReutigenIn die Sanierung der 1956 erbauten Schulanlage wurden 1,6 Millionen Franken investiert. Die Massnahmen zeigen Wirkung: Die Heizkosten konnten halbiert werden.

Für den Bau des Schulhauses Reutigen wurde 1956 die aus heutiger Sicht bescheidene Summe von 962886 Franken aufgewendet. 1988 ist ein Werktrakt angebaut, 1996 der Zimmertrakt aufgestockt und ein Lift eingebaut worden. «In der Zeitspanne von 2008 bis heute haben wir 1,6 Millionen Franken in die Schulanlage investiert», sagt Hans-Rudolf Kernen. Er betreut im Gemeinderat des 950-Seelen-Dorfes das Ressort Bildung und Kultur. Etappenweise wurden in dieser Zeit die Abwartswohnung und die Schule saniert. Mit dem neuen Belag des Pausenplatzes sind die Massnahmen abgeschlossen. «Bei den Heizkosten lässt sich der Erfolg der Sanierung am besten dokumentieren», erklärt Kernen. «Der Ersatz der Fenster, die Isolation der Wände und die Sanierung der Dächer des Garderoben- und Turnhallentraktes haben eine Halbierung der Heizkosten zur Folge. Die aktuelle Abrechnung beläuft sich auf 22000 Franken.» Auf neue Turnhalle verzichtet Die Turnhalle entspricht nicht der heutigen Normgrösse, sie ist um zwei Meter zu kurz. «Ein Neubau hätte uns aber Mehrkosten von 2 Millionen Franken verursacht. Und da die Bausubstanz als gut beurteilt wurde, haben wir uns für eine Sanierung entschieden», sagt Kernen. Auch der Singsaal mit der Konzert- und Theaterbühne wurde saniert. «Der Eichen-Parkettboden präsentiert sich nach dem Abschleifen fast wie neu», stellt Kernen erfreut fest. Aber auch die Beleuchtung und die Beschallung wurden modernisiert. Der ganze Trakt ist zudem den neuen Brandschutzvorschriften angepasst worden. Der Turnhallentrakt wird nebst der Schule von Vereinen genutzt. Sämtliche Schulzimmer wurden mit neuen Wandtafeln ausgerüstet. Hans-Rudolf Kernen betont aber: «In sämtlichen Unterrichtsräumen ist der Zugang zum Internet gewährleistet, Beamer sind fest installiert. Und auch bezüglich der elektronischen Lehrmittel sind wir auf dem neusten Stand.» Kernen glaubt, dass die Schulanlage nun für die kommenden 30 bis 35 Jahre keine grösseren Investitionen mehr erfordert. Die Auslastung der Schulanlage Reutigen scheint gesichert, auch wenn die Schülerzahlen weiter sinken (siehe Kasten) und dem Schulverbund mit den umliegenden Gemeinden wegen diverser Fusionsabsichten Veränderungen bevorstehen.Peter Rothacherwww.reutigen.ch>

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