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Das Spiegelbild einer Saison

1.-Liga-EishockeyFür Unterseen-Interlaken ist die Saison zu Ende. Nach einer 0:7-Niederlage in Zuchwil verabschieden sich die Oberländer ohne Sieg aus den Playoffs.

Im dritten Spiel der Playoff-Viertelfinals in Zuchwil war das Verdikt mehr als deutlich: Gleich mit einer 7:0-Packung schickten die Solothurner Unterseen-Interlaken in die Ferien. «Brutal, so hatte ich mir das nicht vorgestellt, nachdem wir in den beiden ersten Partien gut hatten mithalten können», sagte ein enttäuschter Peter Kämpfer unmittelbar nach der Partie. Nach dem klaren Playoff-Scheitern geht auch die Ära des Trainers abrupt zu Ende. Es war überhaupt kein Siegeswille in den Reihen der Oberländer mehr auszumachen. Erst recht nicht nach der schnellen 3:0-Führung der Gastgeber im ersten Drittel. Unterseen beugte sich dem Schicksal früh. Zu früh, denn Zuchwil Regio war nicht das grosse, unschlagbare Team. Und trotzdem ging der Sieg der Solothurner auch in dieser Höhe in Ordnung. Das positive Fazit Peter Kämpfer, dessen Vertrag in gegenseitigem Einvernehmen nicht verlängert wird, zieht über die vergangenen zwei Jahre als Coach trotzdem ein positives Fazit: «Wir haben praktisch das halbe Team ausgewechselt. Viele Routiniers machten jungen Akteuren Platz, die sich inzwischen einen Stammplatz ergattern konnten.» Leider habe man in dieser Spielzeit genau zu jenem Zeitpunkt eine Niederlagenserie bezogen, als es um die Qualifikation für die Masterround 1–6 gegangen sei. «Es fehlte nur wenig. Wir haben im entscheidenden Moment versagt, obschon wir diese Saison total 47 Punkte auf unser Konto gutschreiben lassen konnten», bilanzierte Kämpfer, der die Erwartungen in Interlaken stets als sehr hoch einstufte. «Wir haben in den beiden vergangenen Jahren Fortschritte erzielt, doch dieser Prozess ist nicht abgeschlossen. Das Team wird seinen Weg sicher finden, und dafür ist ein neues Gesicht an der Bande nicht schlecht.» Noch steht nicht offiziell fest, wer Unterseen nächste Saison trainieren wird und welche Spieler dem Team die Treue halten werden. «Ich hoffe zudem, dass auch die Fans in Zukunft mitziehen und weiterhin eine derart positive Unterstützung bieten», so Kämpfer. Für den Berner stehen nun vorerst das Privatleben und die eigene Firma im Vordergrund. Er will jedoch nicht ausschliessen, dass er dereinst wieder ein Team coachen wird. «Man soll nie Nein sagen. Der Eishockeyvirus lässt einen so schnell nicht los.» Drei Serien entschieden Neben Zuchwil Regio qualifizierten sich auch die Huttwil Falcons (10:0 gegen Brandis) und Wiki-Münsingen (2:1 n.P. gegen Aarau) für die Halbfinals. Zu einem vierten Spiel kommt es zwischen Lyss und Burgdorf. Die Emmentaler gewannen in Lyss 5:0 und verkürzten auf 1:2 Siege. Daniel Martiny/rpb>

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